Regensburg/Hemau (ko). Der erste große Meilenstein für das diesjährige Regensburger Weihnachtssingen wurde offiziell besiegelt: Auf dem Bauplatz des Benefizprojekts "Franzi" am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) fand die feierliche Scheckübergabe statt: Stolze 10.200 Euro wurden im April bei einem Handball-Event der HG Hemau/Beratzhausen in der Hemauer Tangrintelhalle gesammelt. Dieser Erlös fließt in voller Höhe in das Projekt "Franzi", das Forschungszentrum für Kinderonkologie, Herz-Kreislauf und Seltene Erkrankungen am UKR. Damit tragen die Sportler und Besucher aus der Region direkt dazu bei, die medizinische Forschung und die Infrastruktur für schwerstkranke junge Patientinnen und Patienten entscheidend zu verbessern.
Zur Scheckübergabe am VKKK Elternhaus kamen alle Hauptverantwortlichen zusammen, um die Teamleistung hinter diesem Erfolg zu würdigen. Karl Ferstl, der Organisator des Handballtages, zeigte sich sichtlich bewegt vom Engagement rund um das Turnier: "Mit so einer großen Spendensumme haben wir niemals gerechnet. Danke an alle, die mitgeholfen haben, an die vielen helfenden Hände, Kuchenspender, Sponsoren, Spender und Besucher des Benefizspieltages und auch an das Orga-Team mit Wolfgang Böhm, Robert Obenhofer, Dominik Ferstl, Ben Hillert und Andi Nutz. Es war ein Handballfest in der Tangrintelhalle." Für die HG Hemau/Beratzhausen hatte die Aktion zudem eine ganz besondere Dynamik, wie Ferstl betont: "Durch die Ausrichtung dieses Handballtages ist ein großer positiver Ruck durch unseren Verein gegangen. Unser Gemeinschaftsgefühl wurde durch diese Aktion unglaublich gestärkt."
Diese mitreißende Atmosphäre im Vorfeld der Übergabe bestätigte auch Professor Dr. Lars Maier, Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II am UKR. Er hatte sich bereits beim Turnier in Hemau selbst ein Bild gemacht und erklärte: "Ich war gemeinsam mit Armin Wolf vom Regensburger Weihnachtssingen und Martin Wunnike, Vorstand vom VKKK, selbst vor Ort. Die Begeisterung war absolut spürbar, wir sagen Danke."
Für die Organisatoren von Ostbayerns größter Benefizgala setzt dieses Ergebnis ein starkes Signal für das restliche Jahr. Alexandra Wolf, die gemeinsam mit Armin Wolf das Regensburger Weihnachtssingen initiiert hat, blickt voller Dankbarkeit auf die kommenden Monate: "Welch ein Auftakt für die Spendenaktionen rund um unser Weihnachtssingen, diese großartige Summe konnte niemand erwarten. Danke an die vielen Helferinnen und Helfer."
Für Michael Quast, Geschäftsführer des Stadtmarketings Regensburg und Mitveranstalter des Weihnachtssingens, ist die Aktion ein Paradebeispiel für regionalen Zusammenhalt.
Dass das Geld in der Region dringend benötigt wird, machten die anwesenden medizinischen Experten und Partner vor Ort deutlich. Die kompletten Erlöse des Regensburger Weihnachtssingens gehen in diesem Jahr an das Projekt "Franzi". Das geplante Forschungszentrum widmet sich der intensiven wissenschaftlichen Arbeit auf den Feldern der Kinderonkologie, der Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der Erforschung Seltener Erkrankungen. Alle waren sich einig, dass der engagierte Einsatz der HG Hemau/Beratzhausen zeigt, wie viel Gemeinschaftssinn in der Region bewegen kann.
Der Termin für die nächste Benefizgala steht bereits fest: Das Regensburger Weihnachtssingen findet am Sonntag, 20. Dezember 2026, um 18 Uhr in der Donau-Arena statt.
Seit der Gründung 2018 unterstützt die Benefizveranstaltung "Regensburger Weihnachtssingen" soziale Projekte in Ostbayern – darunter das Haus Mutter Kind in Regensburg, das Projekt Haus Hummelberg der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg, den VKKK Ostbayern e.V., das Projekt Theo Ostbayern des vkm und den Neubau des Kinderzentrums St. Martin in Regensburg. Insgesamt kamen dabei bislang rund 1,37 Millionen Euro zusammen.
Auf dem Bauplatz des Projekts "Franzi" am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) fand die feierliche Scheckübergabe
statt: Stolze 10.200 Euro wurden im April bei einem Handball-Event der HG Hemau/Beratzhausen in der Hemauer Tangrintelhalle
gesammelt.
Hemau (ko). Bei den internationalen deutschen Meisterschaften (IDM) im Paraschwimmen in der SSE-Schwimmhalle in Berlin gingen insgesamt 254 Sportlerinnen und Sportler aus zahlreichen Nationen an den Start. Neben Teilnehmenden aus Deutschland waren unter anderem Athletinnen und Athleten aus Brasilien, Spanien, Großbritannien, Tschechien und der Schweiz vertreten. Auch viele deutsche Vereine aus allen Bundesländern reisten an.
Erneut am Start war das Team Bayern mit insgesamt 21 Schwimmerinnen und Schwimmern. Besonders stark vertreten war dabei der Schwimmclub Regensburg (SCR) mit acht Athletinnen und Athleten um Trainerin Annalena Tank, die sich im Vorfeld qualifiziert hatten. Die Regensburger überzeugten mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten sowie wichtigen Normen für Landes- und Bundeskader. Besonders erfreulich waren mehrere Finalteilnahmen und Podestplätze.
Große Erfolge feierte Alessia Tina Kollmer (Jahrgang 2011, Startklasse S 7/SB 6/SM 7). Bereits vor den deutschen Meisterschaften war sie bei den World Series in Berlin erstmals international für Deutschland gestartet. Dadurch absolvierte Alessia innerhalb von sechs Tagen ein besonders umfangreiches Wettkampfprogramm und sammelt wertvolle Erfahrungen auf internationalem Niveau. Bei der IDM ging Kollmer über acht Strecken an den Start und erreichte mehrfach die Finals. Neben zahlreichen Bestzeiten gelangen ihr mehrere Podestplätze in der Jugend B sowie in der offenen Jugendwertung.
Für den emotionalen Höhepunkt sorgte Alessia Tina Kollmer am letzten Wettkampftag im A-Finale über 400 Meter Freistil. Dort trat sie gegen erwachsene Spitzensportlerinnen an und durchbrach mit 502 Punkten erstmals die 500er-Schallmauer. In 6:15,70 Minuten erfüllte sie zudem den Qualifikationsstandard für die Europameisterschaften im September in der Türkei. Im Anschluss an das Rennen wurde sie von der Bundestrainerin für die EM vorgeschlagen.
Berlin-Resümee von Alessia
Nach sechs Tagen Wettkampf mit insgesamt 20 Starts habe ich im 19. Rennen endlich meine Norm für die Europameisterschaft geschafft. Ein Ziel, auf das ich lange hingearbeitet habe – und jetzt ist es endlich Realität. Besonders verrückt: Ich habe erst vor 39 Monaten mit dem Schwimmen angefangen. Umso mehr bedeutet mir dieser Moment und ich bin unglaublich dankbar für alles, was ich bisher erleben durfte. Im September geht es dann für mich in die Türkei zur EM. Ich freue mich riesig darauf und bin gespannt, was mich dort erwartet. Danke an alle, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben – an meine Trainer, Fans, Familie und Freunde. Jetzt heißt es weiter hart arbeiten und die Vorfreude auf die EM genießen!
Hemau (tu) Das Großgemeindederby zwischen der SG Hohenschambach und dem TV Hemau endete mit einem 3:0 Erfolg für die Platzherren. Nachdem beide Mannschaften, die SGH als Meister und der TVH als Zweiter der Kreisklasse 3 in die Kreisliga aufstiegen, konnten nur die Hohenschambacher mit dem bisherigen Verlauf zufrieden sein. Vor dem letzten Spieltag in der Saison 2025/26 steht die SGH auf Rang 5 mit 41 Punkten, Hemau dagegen ist mit nur 16 Punkten als Tabellenletzter direkter Absteiger.
Die in diesem Spieljahr vom Verletzungspech verfolgte TV-Elf befand sich bald im unteren Tabellendrittel und konnte die vielen Ausfälle nicht gleichwertig ersetzen. Beim Derby in Hohenschambach zeigte die Heimelf sofort ihre Torgefährlichkeit mit einem Pfostentreffer beim ersten Angriff. Doch wenig später verpassten die Hemauer nach einem schönen Spielzug nach Rechtsflanke von Richnowski eine gute Möglichkeit. Zweimal zeigte der SGH-Torwart sein Können als er die Schüsse von Hölzl und Richnowski bravourös entschärfte. Nach einem Zusammenprall mit dem eigenen Torhüter musste Edenharter mit einer Platzwunde am Kopf behandelt werden, er machte aber etwas später weiter.
In arge Bedrängnis geriet TV-Keeper Langbein nach einem riskanten Rückpass, doch die nachsetzenden SGH-Angreifer brachten den Ball im 5m-Raum trotz mehrmaliger Versuche nicht über die Torlinie und die TV-Abwehr konnte klären. Retter in höchster Not war Langbein, gekonnt fischte er dem alleine vor ihm auftauchenden Stürmer den Ball vom Fuß.
Die nächste Torchance nach der Trinkpause bei den sommerlichen Temperaturen war wieder auf Seite der Schamerer, Langbein lenkte den gefährlichen 20m-Schuss über den Querbalken. Beim folgenden Eckball (32.Minute) sprangen mehrere Spieler hoch, anscheinend war es der mit dem Kopfverband spielende Marco Edenharter, der zum 1:0 einköpfte. Leider schied TV-Kapitän Alexander Garpenko verletzt aus, eine weitere Schwächung für das Hemauer Team.
Lukas Langbein, der Mann des Tages
In der zweiten Spielhälfte wurde es mehr und mehr eine einseitige Angelegenheit, die Hohenschambacher erhöhten den Druck und verlagerten das Spiel zunehmend in
die Hemauer Hälfte. Dieser spielerischen Überlegenheit konnten die TV-Spieler nur mit großem Einsatz und Kampfkraft dagegenhalten. Sie verteidigten mit
vereinten Kräften und hatten mit Lukas Langbein einen Torhüter zwischen den Pfosten, der mehrere hochkarätige Chancen der SGH-Spieler mit Glanzparaden
zunichtemachte.
Er wurde zum besten Mann auf dem Platz. Erst gegen Ende der kampfbetonten aber fairen Partie, als die Kräfte nachließen, machte Hohenschambach noch zwei Tore. In der 85.Minute traf Torjäger Lukas Mayerhofer mit einem strammen Flachschuss zum 2:0, sein 17. Saisontreffer. Michael Tischhöfer sorgte in der 90.Minute mit dem 3:0 gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden für den 3:0 Endstand. - Für den TV Hemau spielten: Lukas Langbein, Mohammad Hajani, Alexander Berner, Balint Koszo (ab 50. Sebastian Michalk), Stephan Hartmann (ab 65. Andrij Dejak), Alexander Garpenko (ab 36.Adrian Gjugja), Simon Schels, Georg Garpenko, Patrick Henning (ab 48. Christian Rüdiger), Maxi Hölzl, Andreas Richnowski.
Fußballabteilungsleiter Markus Penzkofer:
"Mit der Leistung im Derby war ich zufrieden! Eigentlich war das Spiel bis zur 85. Minute offen und wir haben uns einfach nicht für die erste Halbzeit
belohnt. Aber auch die SGH hatte viele Möglichkeiten das Spiel vorzeitig zu entscheiden! Die besten Spieler waren beide Torhüter! Nun ist es also passiert, wir
gehen zurück in die Kreisklasse! Was ich persönlich aber nicht schlimm finde! Wie schon ein paarmal erwähnt, waren die verletzungsbedingten Ausfälle über die
ganze Saison nicht zu ersetzen. Es kamen auch immer wieder Leute zu mir heran und meinten ich sollte den Trainer wechseln! Ja, wäre vielleicht eine Möglichkeit
gewesen aber wär es dann anders gelaufen? Ein anderer Trainer hätte die gleichen verletzten Spieler gehabt! Wir haben Alex vieles zu verdanken gehabt und werden
auch wenn man ihm anmerkt, dass er ausgelaugt ist, dass letzte Heimspiel gemeinsam bestreiten!
Es wird ja noch viel gemunkelt, dass Sinzing die Relegation
nicht spielt. Ich persönlich glaube nicht daran! Sollte es aber so kommen, werden wir natürlich diese Chance nutzen. Wie und in welcher Konstellation auf der
Bank, müssen wir noch abwarten! Jetzt heißt es nochmal alle Kräfte bündeln und am Sonntag sich anständig von den zahlreichen Fans und von der Kreisliga
zu verabschieden!"
Die E-Jugend des TV Hemau bleibt in Lauerstellung! Nach dem 4:2 Erfolg gegen den Tabellendritten DJK Oberpfraundorf, bleiben die Hemauer Nachwuchskicker hinter dem Tabellenführer aus Eichlberg auf Platz 2! Torschützen waren Moritz Penzkofer, Jonathan Leißl und Nico Wazlawik 2! Am Freitag um 18 Uhr ist die TSG Laaber zu Gast, bevor dann 4 Wochen Pause sind und es dann zum Spitzenspiel gegen Eichlberg geht.
Hemau (tu) Zum Abschluss der Punkterunde erwartet am kommenden Sonntag um 17 Uhr der 14. TV Hemau ( 16 Punkte/ 30:68 Tore) den 4. TSV Dietfurt ( 42 Punkte/ 67:34 Tore). An die torhungrigen Dietfurter haben die Hemauer keine guten Erinnerungen, denn beim Hinspiel am 5.10.25 kassierte die TV-Mannschaft in Dietfurt die höchste Saisonniederlage und kam mit 1:9 unter die Räder.
Allein die besten Torschützen der Kreisliga 2 Felix Stark 20 Tore und E. Teßmer (17) , dazu Geß 9 und B.Stark 8 sind kaum auszuschalten und haben deutlich mehr Treffer erzielt als alle Hemauer zusammen. Um einigermaßen ein gutes Ergebnis zu erreichen muß das TV-Team noch einmal alle Kräfte mobilisieren und konzentriert verteidigen. Nach letzten Informationen in FuPa besteht nach Angaben des Kreisspielleiters für den eigentlich sicheren
Absteiger TV Hemau die Möglichkeit, in die Relegation zu kommen. Der SC Sinzing hat den Relegationsverzicht erklärt und ginge in diesem Fall zurück in die Kreisklasse. Gewinnt z.B. Sinzing (21) aber bei der DJK Eichlberg/Neukirchen und Peising (22) gegen Beratzhausen (23) ebenso, dann müsste Beratzhausen oder Undorf (23) spielt in Oberndorf in die Relegation. Also einfach die Ergebnisse vom Sonntag abwarten und nehmen wie es kommt.
