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Michaelimarkt in Hemau – Umleitung der RVV Linie 28

Wegen des Michaelimarktes ist die Ortsdurchfahrt von Hemau am Sonntag, den 19.09.2021, gesperrt. Die RVV-Linie 28 kann die Haltestellen Hemau Stadtplatz nicht bedienen. Ersatzhaltestellen ist die Haltestelle „Hemau Kelheimer Straße“.

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Treffen zum Rentner-Stammtisch

Hohenschambach (ko). Der Schamerer Rentner-Stammtisch trifft sich am Donnerstag (23. September) um 18 Uhr beim Posthalter zum Ripperl-Essen.

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Hemauer Dirtpark wird eingeweiht

Die Bauarbeiten zum Hemauer Dirtpark „Kuhtrails“ stehen kurz vor dem Abschluss. Die letzten Handgriffe werden noch im Lauf der Woche erledigt. Kommenden Samstag, den 18. September 2021, kann dann um 13 Uhr Einweihung gefeiert werden.

gruppen. Kinder ab dem Laufradalter finden dort einen passenden Parcours. Aber auch ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene können auf schwierigeren Kursen über Erdhügel springen und Kunststücke trainieren. Der neue Dirtpark ist rund 4.000 Quadratmeter groß. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist er täglich von 9 Uhr bis 21 Uhr geöffnet, von Anfang November bis Ende April von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Bild Peter Brutler von der ausführenden Firma Bikewise finalisiert den Kinderpumptrack, den schon ganz kleine Biker mit ihren Laufrädern befahren können (Fotocredit: Doris Wirth).
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Dorfplatz Hohenschambach ist offiziell eingeweiht

In einem feierlichen Festakt wurde der neu gestaltete Hohenschambacher Dorfplatz vergangenen Sonntag, den 12. September 2021, eingeweiht.

„Der Herzschlag seid ihr!“

Die Analogie zu Olympia griff auch die Landtagsabgebordnete Sylvia Stiersdorfer (CSU) in ihren Grußworten auf und lobte, dass die Leistung aller Beteiligten rund um die Dorfplatzerneuerung bei den olympischen Spielen Gold bekommen würde. Der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt (Freie Wähler) bezeichnete den neuen Dorfplatz als Herzkammer des Dorfes. „Der Herzschlag seid ihr“, rief er den Hohenschambachern zu.

Reges Engagement der Dorfbewohner

Alexander Lukas vom Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz betonte das rege Engagement der Dorfbevölkerung während des gesamten Dorferneuerungspro¬zesses. Anne Wendel vom Planungsbüro landimpuls ließ den Planungs- und Bauprozess Revue passieren und schloss mit den Worten: „Nutzen Sie die Gegenbenheiten des Platzes, um die Ortsmitte zu einem Stück Heimat werden zu lassen. Die Hardware ist geschaffen. Für die Software sind Sie als Schamerer verantwortlich.“

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde gefeiert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen auf dem frisch eingeweihten Dorfplatz konnten die Besucher nachmittags das neue Kinderhaus besichtigen und einen Auftritt des Kabarettisten Wolfgang Kamm genießen.

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Beste Tangrintler Schulabgänger geehrt

Am Donnerstag, den 09. September 2021, wurden im Zehentstadel die besten Schulabgängerinnen und Schulabgänger aus dem Hemauer Gemeindegebiet der Abschlussjahrgänge 2020 und 2021 geehrt. Die normalerweise im Rahmen des Neujahrsempfangs angesetzte Ehrung musste dieses Mal coronabedingt auf September verschoben werden.

Abschluss mit Traumnoten

Geehrt wurden vom Abschlussjahrgang 2020 Johannes Zweck aus Kochenthal (Mittelschule Hemau, Note 2,0), Luisa Dinnes aus Hemau (Staatliche Realschule Riedenburg, Note 1,18) sowie Jonas Schöfmann aus Laufenthal (Gymnasium Parsberg, Note 1,1) und vom Abschlussjahrgang 2021 Sophie Pöppl aus Mungenhofen (Mittelschule Hemau, Note 1,7), David Utz aus Kollersried (Staatliche Realschule Riedenburg, Note 1,0) sowie Hannah Schießl aus Kollersried (Mädchenrealschule St. Anna Riedenburg, Note 1,0).

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Jagdgenossenschaft Hemau

Die Jagdgenossenschaft Hemau führte am 09.09.2021 ihre Jahreshauptversammlung durch.

Auszahlung ihres Anteils schriftlich unter Beifügung eines nachprüfbaren Registerauszugs des Vermessungsamtes Hemau binnen eines Monats beim Jagdvorsteher beantragen.

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Die VG Laaber ist im APP-Fieber

Brunn, Deuerling und Laaber haben Ihre eigene APP und appen doch gemeinsam Laaber.

Erinnern Sie sich noch an den Werbeslogan eines Internetanbieters aus den 90er Jahren: „Bist Du schon drin?“. Diese Frage hört man seit einigen Wochen von Bürgern der Verwaltungsgemeinschaft Laaber immer wieder.

Ausbrüchen der Vogelgrippe diese Möglichkeit bereits sehr erfolgreich.

Die Gemeindeoberhäupter freuen sich aber auch über die Chancen für Ihre Vereine und Gruppierungen, die die APP bietet. Veranstaltungen ankündigen, in den geschlossenen Gruppen, einem Art Mitgliederbereich intern Informationen austauschen oder auch neue Mitglieder werben, dies ist mit plakativen Beiträgen in der APP gut möglich. Auch die einheimischen Gewerbetreibenden und Gastronomen können auf Ihre Angebote, Services, Dienstleistungen wie zum Beispiel wechselnde To Go Angebote aufmerksam machen. Werbungen von großen Firmen oder externen Unternehmen soll es nicht geben.

In der Rubrik Marktplatz haben die Bürgerinnen und Bürger selber die Möglichkeit Produkte oder Dienstleistungen anzubieten oder zu suchen. Aber auch Tauschen ist hier möglich. Von der Badewanne über Selbstgemachtes oder auch Kinderbekleidung – hier kann ortsnah oft jemand glücklich gemacht werden und man kann seine Sachen ohne großen Transport oder Versand an den Mann bzw. die Frau bringen. Auch Jobangebote oder –gesuche finden hier einen Platz. Stefanie Goß freut sich, dass man hier heimatnah Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammenbringen kann. Und auch ein Praktikum oder ein Ferienjob vor der Haustür wird vielleicht einfacher gefunden.

„Die APP lebt von und für die Bürgerinnen und Bürger unserer Orte“ betonen die drei Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft im westlichen Landkreis. Und wir haben die Möglichkeit Verbesserungsvorschläge und Anregungen an den Betreiber weiterzugeben, die APPs mitzugestalten und finden hier immer ein offenes Ohr erklären sie weiter.

So kam es auch, dass man zeitgleich mit der Einführung der Brunn.APP auch erste VG-Verknüpfungen an den Start gebracht hat. Nicht nur das Rathaus kann jetzt mit einem Post alle drei APPs bespielen, sondern auch die Vereine oder jeder Einzelne kann bei seinen Post die Reichweite festlegen: Eine Gemeinde, oder zwei oder alle drei. Das ist ab sofort in den drei APPs möglich. Weitere Features sind bereits in Planung erklärt Goß, die mit dem Betreiber der Blue Village Innovations die APPs koordiniert. Viele Anregungen von Nutzern oder auch Vereinsverantwortlichen konnten bereits umgesetzt werden. Auch der Datenschutz hat die drei Kommunen bei der APP-Lösung überzeugt, und auch hier arbeitet man Hand in Hand mit dem Betreiber und setzt auch Anregungen von engagierten Bürgern um bzw. arbeitet diese ein.

Die Bürgermeister und die Räte in den Orten wünschen sich, dass ihre Bürger die APP annehmen und regelmäßig nutzen, und ein reger Austausch zwischen Verwaltung, Institutionen, Vereinen und Bürgern gelingt. „Nach dem Checken von Mails und Nachrichten soll der Blick in die APP Alltagsritual werden“ hofft Stefanie Goß. Bei Fragen rund um die APP kann man sich jederzeit über folgende Emailadresse – oeffentlichkeitsarbeit@vg-laaber.de – an Frau Goß wenden. Auch die Zugangsdaten können hier für die jeweilige APP angefragt werden.

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Abwechslungsreiches Programm rund um Genüsse aus Natur und Garten

Landkreis Regensburg lädt ein zum Markttag in Lappersdorf

Regensburg (RL). „In der wunderbaren Natur und den vielen üppigen Gärten wächst so mancher Schatz heran, der unsere Region – und unseren Esstisch – bereichert“.

Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch (von A – Z):

Achhammer Josef: Honig, Imkereiprodukte
Bauer Berthold: Kartoffeln, Freilandeier, Fruchtaufstrich, Speisezwiebeln, Nudeln
Bayerischer Bauernverband, Kreisverband Regensburg
Bayerischer Bauernverband, Kreisverband Regensburg, Landfrauengruppe
Bayernland eG: Molkereiprodukte
Bezirksjagdverband Regensburg e. V.
Buena Vita e.V., Initiative Saatguttag Regensburg: Regionale Bio-Lebensmittel
Draxler-Bäckerei, Dirscherl Josef: Gebäck
Feiner Käse & Spezialitäten, Roos-Bohmann Birgit: Käsespezialitäten
Förderverein Baierweinmuseum e.V.: Regensburger Landwein
Fuchs Andreas: Honig, Imkereiprodukte
Geiger Edmund: Obst, Obsterzeugnisse
Graf-Gemüsebau, Graf Christian: Gemüse und Obst
Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V.
Kollerhof, Graf Ruth und Franz: Bio Käse- und Milchprodukte, Bio Fleisch- und Wurstwaren, Eier
Landratsamt Regensburg, Abfallwirtschaft
Landschaftspflegeverband Regensburg e. V., Gartenfachberater des Landkreises, Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege e. V.: Juradistl-Honig
Luttner Weinbau, Franz Luttner: Bio-Landwein
Mayer Irmgard und Johann: Fleisch- und Wurstprodukte
Massinger Xaver: Weidenkörbe, Weidenkugeln, Holzobjekte
Meiwies GmbH, Berghammer Max: Mehl, Öl
Melzl-Weinbau, Melzl Manuela und Matthias: Regensburger Landwein
Rosis Dinkelkissen, Hönig Rosi: Dinkelkornkissen
Rossbacher Steinofenbäckerei, Lang Roswitha und Micuda Gerald: Backwaren
Rotviehhof am Jurasteig, Graml Beate und Johann: Bio-Wurstwaren
VHS Regensburg Land e. V.

Weitere Informationen zu den Regionaltagen finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter landkreis-regensburg.de

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Gewerkschaft NGG: „Keine Rente mit 70“ „Gesetzliche Altersvorsorge stärken“

3.600 Menschen im Kreis Regensburg trotz Vollzeitjob von Altersarmut bedroht

Ein Leben lang arbeiten – und trotzdem reicht die Rente nicht: Im Landkreis Regensburg sind rund 3.600 Vollzeitbeschäftigte selbst nach 45 Arbeitsjahren im Rentenalter von Armut bedroht.

Nachholbedarf, um die Einkommen wirklich armutsfest zu machen – auch weil viele Firmen aus der Tarifbindung flüchteten. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit verdienen in Bayern aktuell rund 48.900 von insgesamt 94.800 Vollzeitbeschäftigten im Gastgewerbe weniger als 60 Prozent des bundesweit mittleren Monatseinkommens von 3.427 Euro. „Hier darf es niemanden überraschen, dass während der Corona-Krise so viele Köche und Hotelangestellte ihre Branche verlassen haben“, sagt Reißfelder.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nimmt die Zahl der Menschen, die in der Altersgruppe ab 65 armutsgefährdet sind, weiterhin zu. Aktuell sind dies 18 Prozent. Im Jahr 2009 waren es noch 14 Prozent. Entscheidend sei nun, die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Altersvorsorge für die Zukunft zu stärken. Dafür müssten angesichts des demografischen Wandels auch weitere Mittel aus dem Bundeshaushalt fließen und die Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, weiterentwickelt werden.

Dabei dürften die Generationen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Sicherung der gesetzlichen Altersvorsorge komme gerade auch den Jüngeren zugute. Denn sie müssten einen weiteren Abfall des Rentenniveaus mit einem immer längeren Arbeitsleben bezahlen. „Am Ende geht es um den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. Nach einem langen Berufsleben muss sich jeder darauf verlassen, den Ruhestand in Würde genießen zu können“, so Reißfelder weiter.

Die NGG verweist darauf, dass die neu eingeführte Grundrente für Betroffene zwar zu höheren Bezügen führen könne. Allerdings seien die Hürden mit erforderlichen 33 Beitragsjahren zu hoch und der Zuschlag falle oft gering aus. „Die mögliche Einkommensanrechnung, etwa des Lebenspartners, lässt die Beträge weiter schrumpfen. Damit bekommen viele Menschen keinen oder nur einen geringen Zuschlag. Die Grundrente muss daher ebenfalls weiterentwickelt werden“, unterstreicht Reißfelder.

Redaktioneller Hinweis: Der Berechnung der potentiell von Altersarmut betroffenen Beschäftigten liegt die Definition „relativer Armut“ zugrunde. Laut OECD und Statistischem Bundesamt gilt als armutsgefährdet, wer inklusive staatlicher Transferleistungen über weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens der Gesamtbevölkerung verfügt.

Bild Obwohl sie jahrzehntelang gearbeitet haben, sind immer mehr Menschen von Altersarmut betroffen. Die nächste Bundesregierung müsse dagegen vorgehen und die gesetzliche Rente ausbauen, fordert die Gewerkschaft NGG; Foto: NGG | Alireza Khalili
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