Die Musiker*innen der Stadtkapelle Hemau laden herzlich zu ihrem diesjährigen Frühlingskonzert am Samstag, den 28. März in die Tangrintelhalle ein. Unter der Leitung von Johannes Mittermaier erwartet die Besucher und Besucherinnen wieder ein abwechslungsreiches Programm – von klassischen Blasmusikwerken bis hin zu modernen Arrangements.
"The Hounds of Spring" hat die Stadtkapelle bei ihrem Wertungsspiel letzten Oktober erfolgreich präsentiert und möchte passend zum Anlass mit dieser Konzertouvertüre auch in Hemau den Frühling in all seiner Lebendigkeit musikalisch einleiten. Einen modernen Kontrast dazu bildet "Coldplay in Symphony", eine sinfonische Bearbeitung der bekanntesten Melodien der erfolgreichen britischen Popgruppe. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Um 19.30 Uhr eröffnet die Jugendkapelle den ersten Teil
des Konzertes, anschließend übernimmt die Stadtkapelle die musikalische Gestaltung des Abends. Im Anschluss lädt die Stadtkapelle dazu ein, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Für Verpflegung ist gesorgt. Karten gibt es im Vorverkauf in der Apotheke am Rathaus für 10 Euro oder an der Abendkasse für 12 Euro. Alle Musiker*innen der Stadtkapelle Hemau und der Jugendkapelle freuen sich, wieder viele Zuhörer*innen begrüßen zu dürfen.
Regensburg (RL). Mit der Ausstellung "Different Creature" setzen die Gemeinde Pentling und die Gleichstellungsstelle des Landkreises Regensburg ein eindrucksvolles Zeichen gegen Gewalt. Zur Vernissage am Mittwoch, 15. April 2026, um 16.00 Uhr im Rathaus Pentling sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein Zeichen für Solidarität zu setzen, sich zu informieren und die Kraft der Kunst als Impuls für Veränderung zu erleben. Die Ausstellung ist vom 15. April bis 10. Juni 2026 im Rathaus Pentling zu den Öffnungszeiten zu sehen.
Die Werke von Daria Moser sind untrennbar mit ihrer persönlichen Geschichte verbunden: Als Betroffene häuslicher Gewalt und Überlebende eines versuchten Femizids im Jahr 2023 wurde die Malerei für sie zu einem zentralen Ausdrucks- und Verarbeitungsraum. Als autodidaktische Künstlerin schöpft sie ihre Inspiration aus eigenen Erfahrungen und übersetzt diese in kraftvolle, großformatige Acrylgemälde.
Persönlicher und künstlerischer
Wendepunkt Ihre aktuellen Arbeiten markieren einen persönlichen wie künstlerischen Wendepunkt: Nicht mehr der Schmerz steht im Vordergrund, sondern die leise
Stärke, die daraus erwachsen ist. Die Bilder erzählen von Heilung, innerem Wandel und Transformation sowie der Bereitschaft, sichtbare wie unsichtbare N
arben anzunehmen und laden dazu ein, neue Perspektiven zu entwickeln.
Zugleich rückt die Ausstellung ein drängendes gesellschaftliches Problem in den
Fokus: Häusliche Gewalt betrifft vor allem Frauen – unabhängig von Herkunft, sozialem Status oder Alter. Trotz ihres Ausmaßes ist sie oft schambesetzt,
tabuisiert und geschieht meist im Verborgenen. Aktuelle Erkenntnisse, aus der Dunkelfeldstudie "LESUBIA", machen das tatsächliche
und hohe Dunkelziffer geschlechtsspezifischer Gewalt deutlich. Femizide – die gezielte Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts – stellen dabei die
extremste Form dieser Gewalt dar und sind Ausdruck tief verwurzelter struktureller Ungleichheiten.
Austausch mit der Künstlerin und Fachstellen möglich
Die Fachstellen des Regensburger Runden Tisches gegen häusliche Gewalt, das Autonome Frauenhaus Regensburg e.V., die Fachstelle Täterarbeit häusliche
Gewalt (FTA) Oberpfalz Süd mit Kontakt e.V. und der WEISSE RING e.V., geben in kurzen Inputvorträgen Einblicke in die Thematik häusliche Gewalt und ihre
Arbeit. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch mit der Künstlerin und
Fachstellen. Die ausgestellten Werke können zudem erworben werden.
Kontakt:
Für Rückfragen steht Ihnen die Gleichstellungsstelle des Landratsamts Regensburg gerne zur Verfügung: gleichstellung@lra-regensburg.de.
Zu folgendem Termin laden wir Sie herzlich ein. Bei Interesse bitten wir um Anmeldung bis spätestens 13. April 2026 unter pressestelle@lra-regensburg.de.
Anlass: Vernissage der Ausstellung "Different Creature" von Daria Moser.
Wann: Mittwoch, 15. April 2026, 16.00 Uhr. Wo: Rathaus Pentling, Am Rathaus 5,
93080 Pentling. Teilnehmende: Barbara Wilhelm, Erste Bürgermeisterin Pentling, Silvia Siegler, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Regensburg.
Von den Fachstellen des Regensburger Runden Tisches gegen häusliche Gewalt: Rebekka Tchelebi, Autonome Frauenhaus Regensburg e.V. und Beratungsstelle Frauen
helfen Frauen e.V., Ralf Wargitsch, Fachstelle Täterarbeit häusliche Gewalt (FTA) Oberpfalz Süd, Alexander Hassan-Mansour, Kontakt Regensburg
e.V., Hermann Gammer und Andreas Ross, WEISSE RING e.V.
Information: Die Künstlerin Daria Moser erlebte häusliche Gewalt und ist Überlebende eines
versuchten Femizids durch ihren Ehemann. Femizide – die gezielte Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts – sind die extremste Form
geschlechtsspezifischer Gewalt und Ausdruck tief verwurzelter struktureller Ungleichheit. Diese Ausstellung ist mehr als eine künstlerische Präsentation – sie
ist ein dringlicher Appell, hinzusehen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen. Zu sehen ist die Ausstellung vom 15. April bis 10. Juni 2026 im Rathaus zu
den Öffnungszeiten. Die Bilder der Künstlerin können erworben werden. Die Fachstellen des Regensburger Runden Tisches gegen häusliche Gewalt geben im
Rahmen der Vernissage in kurzen Inputvorträgen Einblicke in die Thematik und ihre Arbeit und stehen zum Austausch zur Verfügung.
Regensburg (RL). Bereits zum siebzehnten Mal verleiht der Landkreis Regensburg 2026 einen Kulturpreis für hervorragende Leistungen auf kulturellem, künstlerischem und wissenschaftlichem Gebiet. Auch dieses Jahr wird wieder für Jugendliche und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 25 Jahren ein Jugendkulturpreis ausgeschrieben. Des Weiteren soll erneut ein Kulturpreis für das Lebenswerk verliehen werden.
Ein Kinderchor, zahlreiche bildende Künstlerinnen und Künstler, traditionsbewusste Musikanten, Jugendtheatergruppen oder Heimatpfleger – die Liste der Kulturpreisträgerinnen und -preisträger ist so bunt wie die Kulturlandschaft im Landkreis Regensburg. Auch 2026 sind wieder Vorschläge aus allen Kulturbereichen gesucht, deren kulturelles und bürgerliches Engagement eine Würdigung verdient. Die Preisträger sollen auch als Vorbild dienen und zu Beteiligung und kreativem Schaffen inspirieren. Der Kulturpreis ist mit 5.000 Euro dotiert, der Jugendkulturpreis mit 1.000 Euro, der Kulturpreis für das Lebenswerk ist undotiert. Zusammen mit den Geldpreisen werden jeweils eine Symbolfigur und eine Urkunde überreicht. Die Preise können sowohl an Einzelpersonen als auch an Personengruppen vergeben werden, die durch Leben oder Wirken mit dem Landkreis Regensburg verbunden sind und sich hervorragende Verdienste um das kulturelle Leben erworben haben.
Einsendeschluss 20. April 2026
Vorschlagsberechtigt ist jede und jeder, es gibt also keine Beschränkung etwa auf die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Regensburg. Schriftlich oder
per E-Mail und mit einer kurzen Begründung können Vorschläge bis spätestens 20. April beim Kulturreferat des Landratsamtes (Altmühlstraße 3,
93059 Rgbg., Mail: ulturreferat@landratsamt-regensburg.de),
k eingereicht werden. Ein unabhängiger, mit Fachleuten für Bildende Kunst, Literatur, Musik, Theater und Heimatpflege besetzter Kulturpreisbeirat wird die eingegangenen Vorschläge bewerten.
Die Preisträger des Vorjahres
Im vergangenen Jahr wurde Dr. Frieder Roßkopf aus Hemau mit dem Kulturpreis des Landkreises Regensburg ausgezeichnet, den Jugendkulturpreis des
Landkreises Regensburg erhielt der Kinderchor Kolibri aus Nittendorf und der Kulturpreis für das Lebenswerk ging an Peter Liebl aus Donaustauf. Die Richtlinien
für die Vergabe des Kulturpreises des Landkreises Regensburg findet man unter www.landkreiskultur.de. Bei Fragen zum Kulturpreis steht das Kulturreferat
im Landratsamt jederzeit gerne zur Verfügung (Telefon: 0941 4009-287, -687, -335; E-Mail: kulturreferat@lra-regensburg.de).
Regensburg (RL). Der Landkreis Regensburg schreibt heuer zum zehnten Mal den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Denkmalpreis aus. Beispielhaft instandgesetzte Gebäude und das dahinter stehende Engagement von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis sollen damit eine besondere Anerkennung erfahren.
Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien vergeben. In der ersten Kategorie "denkmalgeschützte Gebäude" werden Maßnahmen an Einzeldenkmälern und an Gebäuden im Denkmalensemble prämiert. In der zweiten Kategorie "erhaltenswerte Gebäude" zeichnet der Landkreis Maßnahmen an nicht denkmalgeschützten historischen Gebäuden von ortsbildprägender Bedeutung oder besonders regionaltypischer Bauart aus. 2024 ging der 1. Preis sowohl an Anton Dünzinger für sein Bauernhaus in Weillohe als auch an den Kapellenverein Anger für die Kapelle in dem Laaberer Ortsteil. Für "Revitalisierung" erhielten Janine Brüssing und Philippe Matic-Arnauld des Lions einen Anerkennungspreis für die Alte Schmiede, jetzt Kulturschmiede, in Kallmünz. Der zu Wohnraum umgebaute Blauhornstadel beziehungsweise Bauherr Max Semmler wurde für "Innovation" ausgezeichnet.
In der Kategorie der nicht denkmalgeschützten Gebäude, deren Instandsetzung herausragend ist, wählte die Jury 2024 Daniela Emminger und ihr Wohnhaus in Tegernheim aus. In diesem Jahr sind nun wieder private Bauherren oder Vereine aufgerufen, ihre Leistungen zum Fortbestand eines erhaltenswerten, nicht unbedingt denkmalgeschützten Gebäudes dem Wettbewerb zu stellen. Gefragt sind aber auch Architekten, Denkmalpfleger und Mitarbeiter in den Baurechts- und Denkmalschutzbehörden, vorbildliche Leistungen für die Preisverleihung vorzuschlagen oder Eigentümer zur Bewerbung zu ermuntern. Die Ausschreibung für den Denkmalpreis 2026, die Richtlinien sowie das Anmeldeformular sind auf der Landkreis- Homepage unter www.landkreis-regensburg.de/Kultur/Denkmalpreis veröffentlicht. Einsendefrist für Bewerbungen ist der 20. April 2026.
Die Sanierung des Blauhornstadels in Hemau war eine der Maßnahmen, die 2024 mit dem Denkmalpreis ausgezeichnet wurden. Foto: Semmler