KERL und Orsted unterzeichnen Kooperationsvereinbarung für
Solarpark Brunn-Laaber

Gem. Brunn und KERL GmbH investieren in die Region

Regensburg. Am 11. Juli haben die Orsted Onshore Deutschland GmbH (Orsted) und die Kommunale Energie Regensburger Land GmbH (KERL) aus Regenstauf den Vertrag für eine kommunale Beteiligung an einem 14,4 Megawatt-Peak Solar-Freiflächenprojekt in der Gemeinde Brunn und dem Markt Laaber unterzeichnet.

an der Wertschöpfung teilhaben lässt", erklärte Bürgermeister Karl Söllner. Die beiden Geschäftsführer der KERL GmbH, Béla Szabó und Maximilian Köckritz erklären die Motivation für die Beteiligung an diesem Projekt: "Die Energiewende verändert bereits heute das Landschaftsbild unserer Region, daher ist es uns wichtig die Kommunen und damit die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises an der Wertschöpfung dieser Projekte teilhaben zu lassen. Diese Teilhabe schafft die notwendige Akzeptanz, die für das Gelingen der Energiewende unerlässlich ist."

Über die Partner
Orsted glaubt an eine Welt, die vollständig auf grüne Energie setzt. Das Unternehmen plant, baut und betreibt Offshore- und Onshore- Windparks, Solarparks, Energiespeicheranlagen sowie Anlagen für erneuerbaren Wasserstoff und Biomasse-Kraftwerke. Zudem bietet Orsted intelligente Energielösungen für Unternehmen. Orsted zählt zu den nachhaltigsten Unternehmen der Welt. Mit Sitz in Regensburg entwickelt die Orsted Onshore Deutschland GmbH Wind- und Solarparks in ganz Deutschland und kann auf eine über 30-jährige Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien blicken.
Die KERL GmbH ist ein kommunales Energieerzeugungsunternehmen des Landkreises Regensburg und vertritt bei der Umsetzung und dem Betrieb von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen in der Region Regensburg die Interessen der 41 Landkreiskommunen, der Stadt und des Landkreises Regensburg.

Bild Die KERL GmbH beteiligt sich an Orsted Projekt in Brunn-Laaber. Hier bei der Vertragsunterzeichnung: (v.li.n.re., sitzend: Christian Kutschker Prokurist bei Orsted, Stefan Bachmeier Geschäftsführer der Orsted Onshore Deutschland GmbH, Béla Szabó und Maximilian Köckritz Geschäftsführer der KERL, stehend: Marc Winkler Orsted und Karl Söllner Bürgermeister der Gemeinde Brunn). Foto: H. C. Wagner
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1 500 Kinder zu Gast beim Sommerkinozauber des Landkreises

Neue Geschichten vom Pumuckl und dem
Fliegenden Klassenzimmer

Regensburg. Am Montag startete der Sommerkinozauber des Medienzentrums Regensburger Land in Kooperation mit der vhs Regensburger Land. Bis Freitag können Kinder aus Kindergärten und Grundschulen von Stadt und Landkreis Regensburg zweimal täglich im Ostentorkino die "Neuen Geschichten vom Pumuckl" und die "Pumuckl-Verkehrsspots" des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr ansehen. Für die älteren Kinder steht täglich eine Neuverfilmung des "Fliegenden Klassenzimmers" auf dem Programm.

Pumuckl-Medienverleihkiste mit Büchern, einem Puzzle, einer Tonie-Box mit Pumucklfigur und einem Pumuckl zum Knuddeln zum Verleihen.

M. Pumuckl sicher im Straßenverk.
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat eine neue Reihe von Video-Spots veröffentlicht, die Kinder auf eine sichere Verkehrsteilnahme vorbereiten sollen. Dafür konnte die beliebte Pumuckl-Figur gewonnen werden. Die zehn Spots gehen auf unterschiedliche alltägliche Situationen im Straßenverkehr ein und sollen Eltern und Kinder für Gefahren und sicheres Verhalten im Verkehr sensibilisieren. Dabei wird zum Beispiel sicheres Fahrradfahren ebenso wie das sichere Überqueren einer Straße thematisiert. Auf der Internetseite des BMDV erhalten Eltern begleitend Hintergrundinformationen zum jeweiligen Thema.
https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/ Artikel/K/pumuckl.html: Fragen hierzu beantwortet die fachliche Leiterin des Medienzentrums, Gaby Eisenhut, unter Telefon 0941-4009 558 oder per Mail an medienzentrum@lra-regensburg.de:

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Vogelbeobachtung fördert das Wohlbefinden

Innovatives Präventionsprojekt des Landesbund für Vogel- und Naturschutz startet in Bad Abbach
Hilpoltstein, 16.07.2024 – Angelehnt an eines der wohl bekanntesten Frühlings- und Kinderlieder "Alle Vögel sind schon da" wurde ein Präventionsprojekt des Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) für Seniorinnen und Senioren in voll- und ab heuer auch teilstationären Pflegeeinrichtungen benannt. Seit Herbst 2017 stellt der LBV bayernweit in bisher rund 300 Seniorenheimen Vogelfutterstationen auf und begleitet dies mit einem Einführungsvortrag sowie Informations- und Beschäftigungsmaterial für die Vogelbeobachtung. Finanziell ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung von Pflegekassen (derzeit die AOK Bayern, die Knappschaft und die SVLFG) und der LBV-Stiftung Bayerisches-Naturerbe. Auch der Münchener Verein RETLA e.V. beteiligt sich an den Kosten und finanziert einen Stationenpfad.

Menschen deutlich. So konnte in der von 2017 bis 2020 erhobenen, wissenschaftlichen Begleitstudie mit der Befragung von über 1500 Bewohner*innen und über 300 Mitarbeiter*innen durch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt nachgewiesen werden, dass durch Vogelbeobachtung besonders die kognitiven Ressourcen, die Mobilität und das soziale Wohlbefinden der Heimbewohner gefördert werden. Neben der Beobachtung der Vögel beziehen die Betreuer*innen die Heimbewohner*innen auch beim Befüllen der Futterstationen mit ein und führen Gespräche über das gemeinsame Naturerlebnis. Viele ältere Menschen verknüpfen mit den Vögeln und deren Beobachtung frühere Erinnerungen. So können zum Beispiel kognitive Ressourcen bei an Demenz erkrankten Menschen wieder aktiviert werden. Dabei unterstützen die Materialien, von denen ein guter Teil vom LBV speziell für die Zielgruppe "ältere Menschen in Pflegeeinrichtungen" entwickelt wurde. Große Schrift, verständliche Texte, kontrastreiche Bilder und abwischbare Oberflächen zeichnen die LBV-Produkte aus.

Weitere Informationen, unter anderem die wissenschaftliche Begleitstudie zum Projekt finden sich unter www.lbv.de/allevoegel.

Über den LBV
1909 gegründet ist der LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e. V. - der älteste Naturschutzverband in Bayern und zählt aktuell über 115.000 Unterstützerinnen und Unterstützer. Der LBV setzt sich durch fachlich fundierte Natur- und Artenschutzprojekte sowie Umweltbildungsmaßnahmen für den Erhalt einer vielfältigen Natur und Vogelwelt im Freistaat ein. Mehr Infos: www.lbv.de/ueber-uns

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Naturschutzprojekt Schierlinger Laberwiesen mit neuem Projektkoordinator

Vier-Jahres-Naturschutzprojekt für Biodiversität
und Klima im Labertal

Schierling. Die weitläufige Wiesenaue entlang der Großen Laber ist für viele Schierlinger ein beliebtes Ziel, um einen Spaziergang in der Natur zu unternehmen. Die Besucher erfreuen sich am Gesang der Vögel und an der bunten Blütenpracht der Wiesen. Das Gebiet zählt zu den "Hotspots des Artenschutzes" mit überregionaler Bedeutung. Mit Tobias Fuchs stellte der Landschaftspflegeverband jetzt dem Markt Schierling seinen neuen Projektkoordinator vor. Der Termin diente gleichzeitig dazu, gemeinsam mit weiteren Vertretern des Landschaftspflegeverbandes Regensburg, die nächsten Projektziele und Umsetzungsstrategien zu besprechen. Mit dabei war auch Anna Günther vom Büro Landimpuls aus Regenstauf, welche mit der Kartierung des Projektgebietes beauftragt wurde. Sie erläuterte die bisherigen Ergebnisse ihrer Arbeit in Form von verschiedenen thematischen Karten.

Biotope durch Kooperationen mit den Landnutzern verbessert werden. Ein weiterer wesentlicher Punkt wird es sein, die aktuell sehr verstreut in der Aue liegenden öffentlichen Naturschutzflächen besser zu vernetzen. Ziel wäre dann, zum Beispiel durch Flächentausch und Ankäufe, Naturschutzschwerpunkte zu schaffen.
Punktuell wird dazu die Verkaufsbereitschaft abgefragt. Auch in den Bereichen Umweltbildung und Besucherlenkung sind Maßnahmen geplant, um langfristig für ein gutes Miteinander von Natur und Mensch zu sorgen. Das Projekt basiert auf Freiwilligkeit und Kooperation, es kann daher nur durch eine möglichst große Beteiligung aller Akteure funktionieren.

Bild Die Koordinatoren des Naturschutzprojektes Schierlinger Laberwiesen: (v. l.) Jürgen Gerhardt (LPV), Tobias Fuchs (LPV), Josef Sedlmeier (Geschäftsführer LPV), Anna Günther (Büro Landimpuls) und Christian Kiendl (Bürgermeister Markt Schierling) bei der Besprechung in der Schierlinger Au. Foto: Claudia Kettner (Markt Schierling)
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Landkreis-Sommerfest 2024: Rund 200 Gäste genossen lockeren Austausch

Regensburg (RL). Am Montag, 15. Juli, hatte Landrätin Tanja Schweiger zum politischen Sommerfest des Landkreises 2024 eingeladen. Dieses Jahr fand die Veranstaltung im Foyer des Landratsamtes statt, wo Volksmusik und ein Brotzeitbuffet für bayerisches Ambiente sorgten. Auch eine Ehrung fand im Rahmen des Festabends statt: Rainer Boos erhielt das Ehrenzeichen am Bande für seine 40-jährige Dienstzeit beim Malteser Hilfsdienst. Eine überraschende Ehrung wurde bereits vor dem Sommerfest im Rahmen der Kreistagssitzung dem langjährigen Kreisbrandmeister Hans Hopfensperger zuteil: Hier beschloss der Kreistag, den Pentlinger zum Ehrenkreisbrandmeister zu ernennen.

Bild Ehrenzeichen am Band für den ehrenamtlichen Einsatz bei den Maltesern: (v. l.) Landrätin Tanja Schweiger mit dem Ausgezeichneten Rainer Boos, dessen Lebensgefährtin Regina Stelzner und Diözesanleiter Julius-Alexander Past vom Malteser Hilfsdienst e.V. Foto: Sandra Adler.: Am Montag, 15. Juli, hatte Landrätin Tanja Schweiger zum politischen Sommerfest des Landkreises 2024 eingeladen. Dieses Jahr fand die Veranstaltung im Foyer des Landratsamtes statt. Foto: Sandra Adler.

Hans Hopfensperger – Ehrenkreisbrandmeister und ein Leben für die Feuerwehr
"Für diese besondere Auszeichnung muss man schon einige Jahre als Kreisbrandmeister tätig gewesen sein", so die Reaktion von Landrätin Tanja Schweiger auf den Kreistags-Beschluss, Hans Hopfensperger als Ehrenkreisbrandmeister auszuzeichnen. Erst im Juni dieses Jahrs hatte sich der Pentlinger altersbedingt als Feuerwehrkommandant und Kreisbrandmeister in den verdienten Ruhestand verabschiedet. 31 Jahre hatte er dieses Amt bekleidet.

Bild (v.l.): Erwin Hopfensperger, Josef Beras, Thomas Beras und Michael Spitzhirn aus der Vorstandschaft der Feuerwehr Pentling; Landrätin Tanja Schweiger; der Geehrte Hans Hopfensperger; Ehrenkreisbrandinspektor Theodor Gruschka; Pentlings 1. Bürgermeisterin Barbara Wilhelm; Ehefrau Rosemarie Hopfensperger und Sohn Sebastian Hopfensperger, 2. Bürgermeister der Gemeinde Pentling. Foto Sandra Adler.

Im Feuerwehrdienst war er insgesamt 50 Jahre aktiv, davon 42 Jahre als Kommandant der Feuerwehr Pentling. Zu diesem Anlass wurde er zum Ehren-Feuerwehrkommandanten ernannt und erhielt außerdem das Bayerische Feuerwehrehrenkreuz in Gold. Doch nicht nur die Feuerwehr war es, für die Hopfensperger in seiner Heimatgemeinde Pentling aktiv war – auch die Brauchtumspflege lag ihm am Herzen. Aufgrund der Fülle seien nur zwei von den vielen Aufgaben, die er mit Leidenschaft ausführte, an dieser Stelle erwähnt: So fungierte er als Gründungstrommler der überregional bekannten Musikkapelle Josef Menzl.
Außerdem war er immer wieder als Aushilfsmesner unter anderem auch von Professor Dr. Joseph Ratzinger – dem späteren Papst Benedikt XVI.–, der bis zu seinem Tod seinen Wohnsitz in Pentling hatte, im Einsatz. Impressionen vom Sommerfest gibt es auf der Homepage (www.landkreis-regensburg.de) sowie auf der Facebook-Seite des Landkreises.

Bild Ehrenzeichen am Band für den ehrenamtlichen Einsatz bei den Maltesern: (v. l.) Landrätin Tanja Schweiger mit dem Ausgezeichneten Rainer Boos, dessen Lebensgefährtin Regina Stelzner und Diözesanleiter Julius-Alexander Past vom Malteser Hilfsdienst e.V. Foto: Sandra Adler.
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