Brücke bei Mintraching ab 1.6. befahrbar

Verkehrsfreigabe der neuen Pfatterbrücke an der R5

Mintraching (RL). Die Bauarbeiten zum Neubau der Pfatterbrücke an der Kreisstraße R 5 bei Mintraching gehen dem Ende entgegen. Die Strecke ist planmäßig ab Montag, 1. Juni 2026, wieder befahrbar. Die bestehende Brücke wurde durch einen Neubau ersetzt, da das bisherige Bauwerk den technischen Anforderungen nicht mehr entsprach.

Bereich Niedertraublinger Straße, Mooshamer Straße und Mintrachinger Straße in der Zeit von circa 8.15 Uhr bis circa 12.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Je nach Standort der Wallfahrer wird der Verkehr durch Einsatzkräfte der Polizei geregelt. Der Schülertransport ist von den Einschränkungen nicht betroffen. Der Landkreis Regensburg bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis während der Bauzeit. Informationen zum Bereich der Baumaßnahme an der R5 mit dem Link: https://www.bayerninfo.de/shl/ tNskc.

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Dickere Lohntüte: Bauarbeiter im Lkr. sollen "Lohn-Check" machen

Rund 1.970 Bau-Beschäftigte arbeiten in 156 Betrieben

Dickere Lohntüte für Bauarbeiter: Wer im Landkreis Regensburg auf dem Bau arbeitet, soll einen genauen Blick auf seine aktuelle Lohnabrechnung werfen. Das rät die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). "Der Lohn-Check lohnt sich.

sagt Wolfgang Brandmüller von der IG BAU Oberpfalz. Der aktuelle Stundenlohn für eine Fachkraft liege nun bei 26,05 €. Insgesamt arbeiten im Landkreis Regensburg nach Angaben der IG BAU rund 1.970 Beschäftigte in 156 Baubetrieben. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

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Mein Weg, meine Zukunft!

Online-Veranstaltung am 10.06.2026

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit Niederbayern/Oberpfalz laden im Rahmen der Reihe "Mein Weg, meine Zukunft!" alle Interessierten zur Online-Veranstaltung "Wechseln oder Wiedereinsteigen mit Plan" am Mittwoch, den 10.06.2026 um 9 Uhr ein.

zwei Tage vor der Veranstaltung den Einwahllink. Bis zum Jahresende finden weitere interessante Online-Vorträge aus der Veranstaltungsreihe "Mein Weg, meine Zukunft!" zu Ihrer Unterstützung bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf, beim Wiedereinstieg, sowie bei der beruflichen Karriere statt. Auf der Veranstaltungsdatenbank der Agentur für Arbeit können Sie sich jederzeit über alle digitalen und Präsenzveranstaltungen der Arbeitsagenturen informieren: www.arbeitsagentur.de.

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NGG Oberpfalz: Sozialabbau und Kahlschlagdebatten sind keine Gesundheitsreform

MdBs aus dem Landkreis Regensburg sollen
"Finger von Teilkrankschreibung lassen"

Wenn das Kranksein demnächst aufs Portemonnaie drückt: "Wer im Landkreis Regensburg zum Hausarzt geht, für den wird es teurer", sagt Rainer Reißfelder von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Der Geschäftsführer der NGG Oberpfalz kritisiert das geplante Sparpaket im Gesundheitsbereich, das die Bundesregierung "stark zu Lasten der Versicherten verordnen" wolle: "Für Medikamente sollen Versicherte künftig bis zu 15 Euro dazuzahlen, mindestens aber 7,50 Euro.

so die Befürchtung der NGG Oberpfalz. Der NGG-Geschäftsführer verweist auf die Praxis: "Nehmen wir einen Bäcker oder eine Köchin im Landkreis Regensburg. Auch die sollen künftig zu 25, 50 oder 75 Prozent arbeitsfähig sein können, wenn sie eigentlich krank sind. Sie gehen dann also zur Arbeit", so Rainer Reißfelder. Aber in einer Backstube gebe es genauso wie in einer Restaurantküche "zu jeder Minute Zeitdruck und Stress". Denn die Brote müssten morgens ab 2 Uhr in den Ofen und die Gerichte abends um 20 Uhr auf den Teller.
"Die Arbeit muss einfach gemacht werden. Sie nimmt keine Rücksicht auf Halb- oder Dreiviertel-Kranke", sagt der NGG-Geschäftsführer. Unterm Strich sei die Gesundheitsreform in Sachen Teilkrankschreibung nichts anderes als eine Verschärfung der Krankschreibung. Zwar müssten Arbeitnehmer und Arbeitgeber zustimmen. "Aber gerade das ist heikel. Die Gefahr, dass Chefs Beschäftigte, die schwer und damit länger krank sind, dazu auffordern werden, an den Arbeitsplatz zurückzukehren, ist groß. Das kann mit ‚sanftem Druck', aber auch schroff mit einer Knallhart-Ansage passieren", befürchtet Rainer Reißfelder. Beides sei jedoch "wenig hilfreich", wenn es darum gehe, gesund zu werden. An die Adresse der CSU- und SPD-Bundestagsabgeordneten aus dem Landkreis Regensburg und der Region gerichtet, appelliert der Geschäftsführer der NGG Oberpfalz, "alles daranzusetzen, die Gesundheitsreform in puncto Zuzahlung und Medikamenten- Mehrwertsteuer zu ändern sowie von der Teilkrankschreibung die Finger zu lassen". Mit deutlichen Worten warnt die NGG Oberpfalz vor einem Sozialabbau. "Die ständigen Angriffe auf den Sozialstaat und Kahlschlagdebatten sind keine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen.
Wer den Sozialstaat zunehmend infrage stellt, verunsichert die Menschen", so Rainer Reißfelder. Statt die soziale Unsicherheit in der Reformdebatte immer mehr zu verschärfen, müsse es darum gehen, die wachsende Ungleichheit zu beseitigen. "Nicht die Beschäftigten sind das Problem, sondern Profitgier und ‚Reichenpflege'."

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