Wechsel an der Spitze der IG BAU in der Region: Wolfgang Brandmüller ist zum Vorsitzenden des Bezirksverbands Oberpfalz der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) gewählt worden. Damit kümmert sich der 56-Jährige ab sofort vier Jahre lang um die Interessen von Bauarbeitern, Reinigungskräften und von Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft.
Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten im Landkreis Regensburg alleine rund 1.970 Menschen im Bauhauptgewerbe und 1.420 in der Gebäudereinigung.
Auch Wolfgang Brandmüller ist vom Fach: Er ist gelernter Kfz-Mechaniker und war lange Zeit für den Fuhrpark eines Bau-Unternehmens zuständig,
bevor er in den Betriebsrat gewechselt ist. "Ob auf der Baustelle, im Garten- und Landschaftsbau, in der Reinigungsfirma, im Maler- oder Dachdeckerbetrieb –
gerade am Arbeitsplatz kommt es darauf an, dass die Menschen an einem Strang ziehen. Gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel", sagt
Wolfgang Brandmüller. Der Gewerkschafter appelliert an die Beschäftigten in der Region, sich für ihre Interessen einzusetzen. Das sei besonders in unsicheren
Zeiten wichtig. Dabei stehe die IG BAU Oberpfalz auch zukünftig fest an der Seite der Beschäftigten. "Das gilt nicht nur, wenn es um faire Bezahlung,
gute Job-Bedingungen oder die Mitsprache im Betrieb geht, sondern gerade auch dann, wenn es Zoff mit dem Chef gibt", so Brandmüller.
Der neu gewählte Bezirksvorsitzende kündigt an, dass sich die IG BAU auch weiterhin in politische Debatten einmischen werde: "Viele Vorhaben der Berliner
Koalition haben direkte Auswirkungen für unsere Region und die Beschäftigten. Ein typisches Beispiel ist hier der Wohnungsbau. Da geht es um bezahlbare
Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen. Hier ist dringend mehr Unterstützung vom Bund notwendig." Auch für die Stärkung der Tarifbindung fordert
Brandmüller ein klares Signal von der Bundesregierung: "Der Tariflohn
sollte endlich zur Regel werden. Denn davon würden auch die Beschäftigten in der Region profitieren." Ein klares "Stoppschild" fordert Wolfgang Brandmüller für die Versuche, insbesondere den arbeitenden Menschen immer neue Belastungen aufzubürden. "Ob Kürzungen bei der Lohnfortzahlung, die Abschaffung des 8-Stunden-Tags oder eine Erhöhung des Renteneintrittsalters – so dreiste Forderungen sind respektlos und gehen völlig an der Realität der Beschäftigten vorbei. So ist beispielsweise gerade auf dem Bau und im Handwerk schon heute für viele die Rente mit 65, 66 oder 67 nicht erreichbar", so Brandmüller. Statt über soziale Einschnitte und den Abbau des Sozialstaats zu diskutieren, seien sinnvolle Reformvorschläge notwendig. Vor allem eine "ordentliche, sichere und gerechte Rente" müsse her
Stift, Zettel, Kreuz – wirklich kompliziert ist es nicht, im Betrieb ein Wörtchen mitzureden: Noch bis Ende Mai laufen die Betriebsratswahlen. Möglich sind die in allen Firmen im Landkreis Regensburg, in denen fünf oder mehr Beschäftigte arbeiten. Dabei zählen Vollzeit- und Teilzeitkräfte genauso wie Azubis und Mini-Jobber. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.
Von der Industrie über das Handwerk bis zur Dienstleistung: Im Landkreis Regensburg gibt es rund 6.670 Unternehmen mit 73.500 Beschäftigten. In rund 38 Prozent der Firmen kann im Landkreis Regensburg ein Betriebsrat gewählt werden, so die IG BAU Oberpfalz. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. "Gerade Handwerker im Landkreis Regensburg sollten ihre Chance, einen Betriebsrat zu wählen, besser nutzen: in Bauunternehmen genauso wie bei Dachdecker- oder Malerbetrieben. Da ist nämlich noch viel Luft nach oben, wenn es um die Interessenvertretung der Beschäftigten gegenüber dem Chef geht", sagt Wolfgang Brandmüller von der IG BAU Oberpfalz. Aber auch in der Gebäudereinigung sei ein Betriebsrat wichtig: "Immer wieder gibt es gerade in der Reinigungsbranche in der Region Ärger um Dienstpläne, um Urlaub und um fehlende Zulagen für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen. Vor allem aber auch, wenn der faire Tariflohn nicht gezahlt wird. In solchen Fällen ist der Betriebsrat ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Chef-Etage", sagt Wolfgang Brandmüller. Für den Bezirksvorsitzenden der IG BAU Oberpfalz ist der Betriebsrat ein "wichtiges
Instrument, um Konflikte hinterm Werkstor zu lösen". Vor allem auch dann, wenn es um Arbeitsplätze gehe: "Wenn Jobs wackeln, setzt der Betriebsrat alles daran, Kündigungen zu vermeiden. Auch Azubis können sich auf den Betriebsrat verlassen, wenn es bei der Ausbildung hakt", so Brandmüller. Außerdem kümmere sich ein Betriebsrat um die Fortbildung am Arbeitsplatz. Mit einem Betriebsrat im Unternehmen laufe es deutlich besser, so die IG BAU Oberpfalz. "Es ist wie mit der Superzahl beim Lotto: Mit einem Betriebsrat hat man einfach bessere Chancen, mehr für sich herauszuholen. Aber das hat nichts mit Lotterie zu tun. Die Vorteile, die man mit einem Betriebsrat hat, sind ein garantierter Gewinn für alle in der Firma", macht Wolfgang Brandmüller deutlich. Wer im Landkreis Regensburg auf dem Bau, in der Gebäudereinigung, im Garten- und Landschaftsbau, in der Forst- oder Landwirtschaft arbeitet, kann sich bei Fragen rund um den Betriebsrat an die IG BAU Oberpfalz wenden. Die Gewerkschaft unterstützt Beschäftigte, die in ihrer Firma einen Betriebsrat wählen oder neu gründen wollen: 09 41 – 79 37 47 oder regensburg@igbau.de.
Wahlzeit" hinterm Werkstor: Im Landkreis Regensburg sollen Belegschaften zu Stift und Zettel greifen und Kreuze machen. Die IG BAU Oberpfalz ruft
zu Betriebsratswahlen auf. Fotomontage: IG BAU Florian Göricke
Gemeinsam stark – Raum für Austausch, Unterstützung und neue Perspektiven. Alleinerziehend zu sein bedeutet, jeden Tag unglaublich viel zu leisten. Entscheidungen treffen, Verantwortung tragen, organisieren, trösten, motivieren – oft alles gleichzeitig. Und nicht selten bleibt dabei wenig Raum für die eigenen Bedürfnisse, Gedanken oder Sorgen.
Genau hier setzt unsere ehrenamtlich organisierte Alleinerziehendengruppe an. Einmal im Monat treffen wir uns online, ganz unkompliziert und ortsunabhängig. Diese Treffen bieten einen geschützten Raum für Austausch auf Augenhöhe: ehrlich, respektvoll und ohne Bewertung. Jede Geschichte darf da sein, jede Frage ist erlaubt, jedes Gefühl hat Platz. Neben dem persönlichen Austausch teilen wir auch Informationen und Impulse, die im Alltag unterstützen können – sei es zu organisatorischen Themen, emotionaler Entlastung oder neuen Blickwinkeln auf herausfordernde Situationen. Dabei geht es nicht um perfekte Lösungen, sondern um gegenseitige Stärkung und das Wissen: Ich bin nicht allein. Über die Online-Treffen hinaus organisieren wir gemeinsame Ausflüge, die Begegnung und Leichtigkeit ermöglichen – für Eltern ebenso wie für Kinder. Zeit miteinander, die verbindet, neue Erinnerungen schafft und zeigt, wie wertvoll Gemeinschaft sein kann. Unsere Gruppe lebt vom ehrenamtlichen
Engagement und von Menschen, die bereit sind zuzuhören, zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen. Jede Teilnahme ist freiwillig, jedes Maß an Nähe individuell – so, wie es gerade passt. Wenn du dir einen Ort wünschst, an dem Verständnis keine Erklärung braucht, an dem Austausch Kraft geben darf und Gemeinschaft trägt, dann bist du herzlich willkommen. Gemeinsam müssen wir nicht alles alleine schaffen. Bei Interesse wende Dich telefonisch an die Beratungsstelle für seelische Gesundheit der Caritas Kelheim: 09441 5007-26
Regensburg (RL). Ein Tag, der ganz im Zeichen von Familien steht: Werdende Eltern sowie Eltern von Kindern im Alter von 0 Jahren bis zum Vorschulalter sind herzlich eingeladen zum Familien-Aktionstag "Informiert und gestärkt durch die ersten Lebensjahre" am Samstag, 18. April 2026, von 10 bis 15 Uhr im Mehrgenerationenhaus/ Familienstützpunkt Regenstauf (Hauptstraße 34).
Die Veranstaltung ist barrierefrei erreichbar – und bewusst so gestaltet, dass sich Familien vom ersten Moment an willkommen fühlen. Auch Landrätin
Tanja Schweiger wird mittags vor Ort sein und die Gäste begrüßen. Veranstaltet wird der Familien-Aktionstag von der KoKi-Stelle, der
Koordinierungsstelle Familienbildung des Landratsamtes Regensburg und dem Familienstützpunkt Regenstauf. Gerade in den ersten Lebensjahren passiert
vieles gleichzeitig: neue Fragen tauchen auf, ebenso große Gefühle und der Wunsch, alles richtig zu machen. Der Aktionstag schafft hier einen entspannten
Rahmen, in dem Eltern ganz unkompliziert Antworten finden, sich austauschen und neue Kontakte knüpfen können. Im Dachgeschoss stellen zahlreiche Fachstellen
aus dem Netzwerk Frühe Hilfen ihre Angebote vor.
Ohne Anmeldung, ohne Hürden – dafür mit Zeit für persönliche Gespräche und individuelle
Anliegen. Unter dem Motto "Kleine Kinder, große Themen" erwarten die Besucherinnen und Besucher kurze, alltagsnahe Impulse, die genau dort ansetzen, wo
Familien stehen. Ob Babyschlaf, Kinderkrankheiten, gesunde Entwicklung, die Beziehung zum Kind oder die Partnerschaft im Familienalltag – die Themen
greifen typische Fragen auf, die viele Eltern beschäftigen. Auch Geschwisterdynamiken werden aufgegriffen, ebenso wie die Möglichkeit, bei einer
Probestunde Babymassage bewusst innezuhalten und die Nähe zum eigenen Baby zu genießen.
Programm mit Mitmachaktionen
Während die Eltern sich informieren oder austauschen, kommen auch die Kinder voll auf ihre Kosten: Mit der Clownshow "Clown Toni kommt an", dem
interaktiven Puppentheater "Das fiepsige Rittertheater", Musik- und Bewegungsangeboten sowie liebevoll gestalteten Mitmachaktionen wird es garantiert
nicht langweilig. Kinderschminken, Glitzertattoos, "Spiele aus der Hosentasche", Bilderbuchkino und Vorleseangebote sorgen für strahlende Kinderaugen.
Wer mag, kann außerdem gut erhaltene Bilderbücher mitbringen und bei der Büchertauschbörse gegen neue Lieblingsgeschichten eintauschen. Ein besonderes
Angebot ist das Gesprächsformat "Wo drückt der Schuh?": In einem geschützten Rahmen bietet die KoKi-Stelle des Landkreises Regensburg vertrauliche
Kurzberatungen an – offen für alles, was Eltern gerade bewegt. Landrätin Tanja Schweiger lädt die Familien herzlich ein: "Die ersten Jahre mit einem Kind
sind wunderschön, aber oft auch voller Fragen und Unsicherheiten. Umso wichtiger ist es, Orte zu schaffen, an denen Familien sich willkommen fühlen,
Orientierung bekommen und erleben: Wir sind nicht allein. Unser Familien-Aktionstag verbindet Information, Austausch und viele bereichernde Momente –
ich freue mich sehr darauf, viele Familien
persönlich begrüßen zu dürfen." Zahlreiche regionale Einrichtungen sind mit dabei und stehen für Fragen und Gespräche bereit- darunter das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg-Schwandorf, die Offene Behindertenarbeit der Caritas, die Interdisziplinäre Frühförderstelle Regensburg, die Sozialberatung St. Martin, das Medienzentrum Regensburger Land, das Evangelische Bildungswerk Regensburg mit dem Angebot wellcome, die Caritas Schwangerenberatung, die Jugend- und familientherapeutische Beratungsstelle der Stadt Regensburg, die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF, die Beratungsstelle für Alleinerziehende der Diakonie sowie die KoKi-Stelle und der Bereich Familienbildung/Familienstützpunkte im Landkreis Regensburg.
Johann Götz, Leiter des Kreisjugendamtes Regensburg und Landrätin Tanja Schweiger laden zum Familien-Aktionstag "Informiert & gestärkt durch
die ersten Lebensjahre" am 18. April 2026 nach Regenstauf ein. Foto: Alexandra Winkler>Gemeinsam für Familien im Lkr.
Familienbildung- u. stützpunkte
Die Koordinierungsstelle Familienbildung und die acht Familienstützpunkte im Landratsamt Regensburg (Donaustauf, Lappersdorf, Neutraubling,
Nittendorf, Regenstauf, Schierling sowie die interkommunalen Familienstützpunkte Donau.Wald (Wörth a. d. Donau, Wiesent, Brennberg) und Jura
(Beratzhausen, Hemau und Laaber) unterstützen Eltern dabei, ihren Familienalltag gut zu gestalten und stärken sie in ihrer Erziehungskompetenz.
Sie organisieren wohnortnahe Angebote wie Elternkurse, Vorträge, offene Treffs oder Informationsveranstaltungen. Die Familienstützpunkte sind
niedrigschwellige Anlaufstellen vor Ort, an denen Eltern Beratung, Austausch und praktische Unterstützung finden. Weitere Infos: www.familie-bildung.info.
KoKi, Koord. Kinderschutzstelle
Die KoKi-Stelle des Landkreises Regensburg ist Teil des Netzwerks Frühe Hilfen und richtet sich an werdende Eltern sowie Familien mit Kindern bis zum
dritten Lebensjahr. Sie bietet Beratung, Orientierung und Unterstützung in belastenden Situationen und hilft Familien dabei, passende Angebote im Landkreis
zu finden. Ziel ist es, Familien frühzeitig zu stärken und Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Weitere Infos: www.landkreis-regensburg.
de/koki.
Johann Götz, Leiter des Kreisjugendamtes Regensburg und Landrätin Tanja Schweiger laden zum Familien-Aktionstag "Informiert & gestärkt durch
die ersten Lebensjahre" am 18. April 2026 nach Regenstauf ein. Foto: Alexandra Winkler
Die Vermüllung entlang der Bundes-, Staats- und Kreisstraßen nimmt weiter zu und stellt den Freistaat Bayern und den Landkreis Regensburg als Straßenbau-lastträger vor enorme Herausforderungen. Auf einem Straßennetz von insgesamt 744 Kilometern – 53 km Bundesstraßen, 356 km Staatsstraßen und 335 km Kreisstraßen – werden jährlich rund 80 Tonnen Abfall illegal entsorgt oder acht-los aus Fahrzeugen geworfen.
Die Folgen sind nicht nur ein erhebliches Umweltproblem, sondern auch eine massive finanzielle Belastung für die öffentliche Hand. Allein die Entsorgungskosten belaufen sich bei 260€/ t auf insgesamt 20.800 Euro pro Jahr. Anfallende Personal- und Logistikkosten sind hierbei nicht berücksichtigt.
Hoher Personaleinsatz im Frühjahr
Um der Lage Herr zu werden, sind besonds im Frühjahr große Reinigungseinsätze erforderlich. Insgesamt 30 Straßenwärter sind dabei über einen Zeitraum
von vier Wochen im Einsatz. Bei einer Wochenarbeitszeit von 38,5 Std. entspricht dies einem Gesamtaufwand von 4.620 Arbeitsstunden, die für
das Einsammeln von Müll entlang der Straßen aufgewendet werden. Trotz erheblichen Engagements reicht die eigene Personalkapazität nicht aus. Daher
müssen zusätzlich Firmen beauftragt werden, um die Müllmengen bewältigen zu können.
Hotspot Kneiting bes. betroffen
Ein Schwerpunkt der illegalen Müllentsorgung liegt im Bereich Kneiting/ Gemeinde Pettendorf. Dort wird seit geraumer Zeit massiv Müll entsorgt. Um
dem entgegenzuwirken, wurde bereits eine spezielle Hinweisbeschilderung installiert, die auf das Problem aufmerksam machen und sensibilisieren soll.
"Der Werteverfall in unserer Gesellschaft spiegelt sich leider auch in der Respekt-losigkeit gegenüber unserer Natur wider. Neben den entstehenden Kosten ist
die Geringschätzung der Umwelt und der Allgemeinheit nicht akzeptabel", beschreibt Dr. Richard Bosl, stellvertretender Bereichsleiter Straßenbau, die
Situation.
Rechtliche Konsequenzen drohen
Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Je nach Art und Umfang handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz
(KrWG) oder sogar um eine Straftat nach Strafgesetzbuch (StGB). Bereits kleinere Verstöße können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. In schweren
Fällen – etwa bei größeren Ablagerungen oder der Entsorgung gefährlicher Abfälle – drohen strafrechtliche Konsequenzen, die bis hin zu Geld- oder
Freiheitsstrafen reichen können. Auch das Wegwerfen von Müll aus dem Autofenster stellt eine Ordnungswidrigkeit nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) dar und
kann entsprechend sanktioniert werden. Kommt es hierbei zu einer konkreten Gefährdung des Straßenverkehrs, kann dies nach StGB mit Geld- oder Freiheitsstrafe
bis zu fünf Jahren geahndet werden.
Appell an die Bevölkerung
Das Staatliche Bauamt Regensburg und der Landkreis Regensburg richten daher einen eindringlichen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Müll gehört nicht
in die Natur. Jeder Einzelne ist gefordert, seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten und Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Nur durch gemein-sames
Handeln kann verhindert werden, dass die Belastung für Umwelt, Kommunen und letztlich die Allgemeinheit weiter steigt.
Regensburg (RL). Am Dienstag, 14.4.26, findet von 18 bis 20.30 Uhr die Abschluss-veranstaltung der elften Vereinsschulreihe des Landkreises in der Energieagentur Regensburg (Ru-dolf-Vogt-Straße 18, 93053 Regensburg) statt.
Im Rahmen einer "Ideenwerkstatt Nachhaltigkeit" beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Frage: "Worauf können Vereine achten, um im Engagement einen nachhaltigen Job zu machen?" Viele Vereine sind bereits gut aufgestellt, wenn es darum geht, möglichst nachhaltig den Vereinsalltag zu meistern. Was setzen sie für die Vereinsarbeit schon um? Womit haben sie gute Erfahrungen ge-macht? Welche Ansätze sind noch möglich? Gemeinsam mit Johannes Zange, dem Bildungsreferenten der Energieagentur, soll ein Werkzeugkasten erarbeitet werden:
Zum einen für einen nachhaltigen Vereinsalltag von ressourcensparendem Büromaterial bis hin zu Fahrgemeinschaften. Zum anderen zum Thema "Zero Waste", also Müllvermeidung bei Vereinsveranstaltungen. Als Ab-schluss des Abends wird Johannes Zange durch die dortige Ausstellung führen. Es sind noch Plätze frei. Anmelden kann man sich über das Online-Formular auf der Website www.freiwilligenagentur-regensburger-land.de oder auch telefonisch unter 0941 4009-153 sowie per E-Mail an freiwilligenagentur@lra-regensburg.de.
Das Spiegelkabinett in der Ausstellung der Energieagentur Regensburg. Foto: Bilddokumentation Stadt Regensburg