Kreistag schließt Konstituierung ab

Aus der Sitzung des Kreistages am 20. Juli 2026

Regensburg (RL). Mit der abschließenden Konstituierung seiner Gremien hat der Kreistag die organisatorischen Weichen für die Wahlzeit 2026 bis 2032 gestellt. Er beschloss einen Neuzuschnitt der Ausschüsse, verabschiedete eine neue Geschäftsordnung und Entschädigungssatzung und nahm die Bestellung der Senioren- und Behindertenbeauftragten vor.

der Barrierefreiheit, die Unterstützung von Menschen mit Behinderung, die Zusammenarbeit mit den Kommunen sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Zugestimmt hat der Kreistag einer ergänzenden Beschlussfassung zur Haushaltssatzung 2026 über den Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sowohl für den Landkreis als auch für den Eigenbetrieb Kreisklinik Wörth a.d.Donau. Informiert wurde der Kreistag auch zum Bericht über die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2020 bis 2023 durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband. Zu Beginn der Sitzung wurde die Vereidigung von Kreisrat Dieter Arnold (AfD) nachgeholt, nachdem er in der konstituierenden Sitzung des Kreistages im Mai verhindert war.

AfD-Antrag auf Ausstieg des Landkreises aus Windkraftvorranggebieten im Regionalplan
Der Kreistag lehnte zudem einen Antrag der AfD-Fraktion ab, wonach sich die Landrätin beim Regionalen Planungsverband für eine Herausnahme des Landkreises aus den Windkraftvorranggebieten einsetzen sollte. Die Verwaltung verwies darauf, dass dadurch das gesetzlich vorgegebene Flächenziel der Planungsregion nicht mehr erreicht und die Steuerungswirkung der Regionalplanung entfallen würde. Der Kreistag folgte dieser Einschätzung und lehnte den Antrag gegen die Stimmen der AfD-Fraktion ab.

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Kreistag gibt grünes Licht für Neubau der Realschule Regenstauf

Regensburg (RL). Der Landkreis Regensburg stellt die Weichen für den weiteren Ausbau der Bildungsinfrastruktur. Mit den Beschlüssen des Kreistags vom 20. Juli können jetzt die Vorbereitungen für den Neubau der Realschule Regenstauf beginnen. Ebenso können die Planungen für das neue Schulzentrum in Obertraubling weiter vorangebracht werden./span>

und unter kontinuierlicher fachlicher Begleitung durch das Gesundheitsamt Regensburg sowie durch einen Umweltgutachter aufrechterhalten werden. Im Herbst wird sich der Kreistag in einer weiteren Sitzung mit diesem Projekt nochmals befassen. Der Kreistag stimmte auch dem weiteren Vorgehen bei der Errichtung eines neuen Landkreisgymnasiums in Obertraubling einschließlich Erweiterungsbau für die bestehende Realschule zu. Nach Vorliegen der Genehmigungen des Kultusministeriums können die Vorplanungen beginnen. Durch die gemeinsame Entwicklung von Gymnasium und Realschule können erhebliche Synergien entstehen, unter anderem bei der Nutzung der Grundstücksflächen, bei der Mensa, der Erschließung und den Stellplätzen.

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Arbeitsmarktintegration gelingt durch enge Zusammenarbeit

Lkr. unterstützt Unternehmen und Beschäftigte bei Integration und Wohnraumsuche

Regensburg/Wörth-Wiesent (RL). Wie gelungene Arbeitsmarktintegration in der Praxis funktioniert, zeigt das Beispiel der Firma Hieber GmbH in Wörth-Wiesent. Das metallverarbeitende Unternehmen beschäftigt inzwischen acht Asylbewerber in Vollzeit. Zwei Mitarbeiter stammen aus dem Iran, sechs aus Syrien. Sie arbeiten als Schweißer sowie in der Laser- und Baugruppenfertigung.

organisierte die Firma sogar einen Deutschkurs direkt im Betrieb. Gute Leistungen sowie verbesserte Deutschkenntnisse werden außerdem mit entsprechenden Gehaltserhöhungen honoriert. Das Landratsamt Regensburg begleitete den gesamten Integrationsprozess von Beginn an. Neben der Herstellung des Erstkontakts unterstützten die Mitarbeiter des Ausländeramts bei der Erteilung der erforderlichen Arbeitsgenehmigungen. Darüber hinaus wurden die Beschäftigten in die Nähe ihres Arbeitsplatzes umverteilt, Genehmigungen für den Auszug in privaten Wohnraum erteilt und privater Wohnraum vermittelt. "Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration endet nicht mit der Erteilung einer Arbeitserlaubnis. Unser Ziel ist es, die Menschen auf ihrem gesamten Weg zu begleiten – von der Vermittlung in den Betrieb über die notwendigen ausländerrechtlichen Verfahren bis hin zur Wohnraumsuche. Erst dieses Zusammenspiel schafft die Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration und der kompletten Unabhängigkeit von staatlichen Leistungen", erklärt Abdulrahman Raad Dawood vom Ausländeramt des Landkreises Regensburg.
Auch die Agentur für Arbeit unterstützte die Einstellung einzelner Mitarbeiter durch Eingliederungszuschüsse. Ein weiterer wichtiger Schritt steht bereits bevor: Zum 1. September ziehen die sechs syrischen Beschäftigten in ihre erste private Wohnung ein. Der Wohnraum wurde ebenfalls mit Unterstützung des Landratsamts vermittelt. Das Beispiel der Firma Hieber zeigt, wie Integration ganzheitlich gelingen kann, wenn Unternehmen Verantwortung übernehmen und Behörden sowie Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Gleichzeitig profitieren die Betriebe von motivierten Mitarbeitern, die langfristig zur Fachkräftesicherung beitragen.

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Schulprojekt auf Schloss Wörth

Im Rondellzimmer ging es auf eine Zeitreise in die europäische Geschichte

Regensburg (RL). Vor 220 Jahren wurde das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation auf Schloss Wörth besiegelt. Im Rondellzimmer, genau dort, wo Karl Theodor von Dalberg die Rheinbundakte unterschrieb, zeigten Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Wörth in einem Kamishibai-Theater, was den Geistlichen zu diesem einschneidenden Schritt bewegte.

Mir war wichtig, den Jahrestag zu würdigen. Es freut mich sehr, dass und mit welchem Engagement die Schülerinnen und Schüler dieses historische Ereignis aufgearbeitet und für das Publikum lebendig gemacht haben. So wird Geschichte verständlich und greifbar." Julia Wagner war ebenfalls sehr zufrieden mit den mitwirkenden Jungs und Mädchen. Die Lehrerin, die das Projekt umgesetzt hatte, sagte: "Für die Schülerinnen und Schüler war das ein tolles Erlebnis – begonnen mit der Vorbereitung und dem Erarbeiten von Text und Bildern bis zur Aufführung. Diese war der Höhepunkt für alle Beteiligten. Es freut mich, dass das in dieser Form möglich war und Schule sich auch einmal von einer anderen Seite zeigen konnte." Auch Josef Schütz, stellvertretender Landrat und Bürgermeister der Stadt Wörth a.d. Donau, nutzte die Gelegenheit, um Wagner und den Schülerinnen und Schülern für die Vorstellung zu danken.
Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Landrätin und mit Unterstützung des Kreiskulturreferats von K-i-W (Kultur in Wörth) in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg organisiert.

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Babysprechstunde bietet Unterstützung

Koordinierung Hebammenversorgung Stadt und Lkr.

Regensburg (RL). Im Jahr 2019 wurde die Koordinierungsstelle Hebammenversorgung von Stadt und Landkreis Regensburg mit dem Ziel gegründet, die Versorgung durch freiberufliche Hebammen nachhaltig zu verbessern.

Zu folgenden Themen wird beraten und informiert: Stillprobleme, auf Wunsch Gewichtskontrolle Ihres Babys, Beschwerden durch 3-Monats-Koliken, Ihr Baby weint viel und lange und Sie haben schon vieles versucht, aber es wird nicht leichter, Schlafprobleme, Eltern-Kind-Bindung, Sie fühlen sich manchmal im Alltag überfordert, Sie fühlen sich ohne erkennbaren Grund immer wieder traurig und antriebslos, Ernährung mit dem Fläschchen, Einführung der Beikost, Abstillen, Zahnungsprobleme.

Kontakt:
Koordinierungsstelle Hebammenversorgung Stadt und Landkreis Regensburg, Gesundheitsamt, Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg, Martina Eibl, Telefon: 0941 4009-155.

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Kreisdelegiertenversammlung der CSU

Geschlossen, zukunftsorientiert und mit großer Wertschätzung für langjähriges Engagement

Knapp 150 Delegierte und Gäste füllen den Saal im Gasthaus Butz in Wörth an der Donau – Peter Aumer stellt "Kompass Zukunft" für den CSU-Kreisverband vor. Mit einem voll besetzten Saal im Gasthaus Butz in Wörth an der Donau hat die CSU im Landkreis Regensburg ihre Kreisdelegiertenversammlung abgehalten. Knapp 150 Delegierte, Mandatsträger und Gäste folgten der Einladung des CSU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Peter Aumer.

Gudrun Bauer (Hemau), Herbert Schötz (Wörth an der Donau), Werner Fischer (Bernhardswald) und Josef Weinmann (Zeitlarn). In seinen Laudationes würdigte Peter Aumer deren jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, ihre Verbundenheit mit der CSU sowie ihren prägenden Einsatz für ihre Heimatgemeinden und den Landkreis Regensburg.
Abgerundet wurde die Kreisdelegiertenversammlung durch Berichte aus den verschiedenen politischen Ebenen. Bundestagsabgeordneter Peter Aumer berichtete aus Berlin, Landtagsabgeordneter Patrick Grossmann informierte über aktuelle Themen aus dem Bayerischen Landtag. Ergänzt wurde die Diskussionsrunde durch die Vorsitzende des Kreisverbandes des Bayerischen Gemeindetages, Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher, die die Perspektive der Städte und Gemeinden einbrachte. Gemeinsam stellten sich die vier Mandatsträger den zahlreichen Fragen der Delegierten. Im Mittelpunkt der lebhaften Diskussion standen unter anderem die finanzielle Situation der Kommunen, die Auswirkungen bundes- und landespolitischer Entscheidungen auf die Gemeinden, der Bürokratieabbau, die wirtschaftliche Entwicklung sowie aktuelle Infrastrukturprojekte im Landkreis. Die Delegierten nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen und Anregungen direkt an die Mandatsträger heranzutragen.
Peter Aumer zog zum Abschluss ein positives Fazit: "Die CSU lebt vom offenen Austausch mit ihren Mitgliedern. Gerade die intensive Diskussion hat gezeigt, wie groß das Interesse ist, unseren Landkreis und unser Land aktiv mitzugestalten. Wenn Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik gemeinsam an einem Tisch sitzen und miteinander Lösungen erarbeiten, dann profitieren am Ende die Menschen vor Ort." Patrick Grossmann betonte: "Die Herausforderungen unserer Zeit können wir nur gemeinsam bewältigen. Deshalb ist der regelmäßige Dialog mit unseren Mitgliedern und den kommunalen Verantwortungsträgern unverzichtbar. Die Kreisdelegiertenversammlung hat einmal mehr gezeigt, wie geschlossen und engagiert die CSU im Landkreis Regensburg auftritt." Elisabeth Kerscher unterstrich die Bedeutung der kommunalen Ebene: "Viele politische Entscheidungen zeigen ihre Wirkung zuerst in unseren Städten und Gemeinden. Deshalb ist es wichtig, dass die kommunale Ebene frühzeitig in politische Entscheidungen einbezogen wird."

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Jugendkreistag diskutiert über Schule, Mobilität und Mitgestaltung

Regensburg (RL): Kurz vor den Sommerferien kamen die Jugendkreisrätinnen und Jugendkreisräte des Landkreises Regensburg zu ihrer traditionellen Sommersitzung im Landratsamt zusammen. Landrätin Tanja Schweiger begrüßte die Jugendlichen sowie Vertreterinnen und Vertreter des Kreistags, des Jugendamts und des Kreisjugendrings und leitete die öffentliche Sitzung.

Weitere Anliegen der Jugendlichen
Neben den schulischen Themen beschäftigten sich die Jugendkreisrätinnen und Jugendkreisräte auch mit Fragen des ehrenamtlichen Engagements und der Sicherheit an Schulen. Sie regten an, Beteiligungs- und Freizeitangebote im Landkreis noch besser bekannt zu machen und Möglichkeiten zu schaffen, sich einfacher über ehrenamtliche Tätigkeiten zu informieren. Außerdem wurden Probleme mit Vandalismus und Diebstählen an Fahrradabstellanlagen angesprochen. Die Landkreisverwaltung sagte zu, die Situation an den betroffenen Schulen gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort zu prüfen und mögliche Verbesserungen zu erarbeiten.

Schülerbeförderung im Fokus
Breiten Raum nahm die Diskussion über die Schülerbeförderung ein. Die Jugendlichen brachten Fragen zu Busverbindungen, Anschlusszeiten, dem Deutschlandticket sowie der Kostenfreiheit des Schulwegs ein. Vertreter der Schulverwaltung erläuterten die gesetzlichen Rahmenbedingungen und informierten über Verbesserungen im Busverkehr. So werden künftig an den letzten Schultagen vor den Ferien zusätzliche Fahrten unmittelbar nach Unterrichtsende angeboten. Darüber hinaus wurde über die unterschiedlichen Ticketmodelle und deren Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler diskutiert. Zum Abschluss bedankte sich Landrätin Tanja Schweiger bei den Jugendlichen für ihre engagierte Mitarbeit und die konstruktiven Beiträge. "Der Jugendkreistag ist ein wichtiges Sprachrohr für die junge Generation im Landkreis. Eure Ideen und Anregungen helfen uns, Entscheidungen noch besser an den Bedürfnissen junger Menschen auszurichten. Wer sich einbringt, gestaltet die Zukunft unseres Landkreises aktiv mit", betonte die Landrätin. Deshalb werden alle angenommenen Anträge entweder direkt von der Verwaltung des Landratsamtes umgesetzt oder an den Kreistag beziehungsweise an die zuständige Institution weitergeleitet. Maßgeblich ist dabei, ob der jeweilige Antrag in den Aufgabenbereich des Landkreises fällt.

Die bei der Sitzung am 23. Juli 21 anwesenden Jugendkreisräte kamen von folgenden Schulen:
Gymnasium Lappersdorf, Staatliche Realschule Neutraubling, Edith-Stein-Realschule Parsberg, Regental-Gymnasium Nittenau, St.-Marien-Gymnasium, Berufliches Schulzentrum Regensburger Land, Sonderpädagogisches Förderzentrum Regenstauf, Mittelschule Alteglofsheim, Realschule Obertraubling, Gymnasium Parsberg, Albertus-Magnus- Gymnasium, Werner-von-Siemens-Gymnasium, Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld, Von-Müller-Gymnasium, Sonderpädagogisches Förderzentrum Hemau, Albrecht-Altdorfer- Gymnasium, Berufliche Oberschule Regensburg, Privat-Gymnasium Pindl und Gymnasium Neutraubling. Die nächste Sitzung des Jugendkreistags wird voraussichtlich in der Woche vor Weihnachten stattfinden. Alle Infos finden Sie auf der Homepage des Landkreises Regensburg unter Jugendkreistag/ Landkreis Regensburg Bei Fragen steht auch die Hauptverwaltung des Landkreises Regensburg gerne zur Verfügung, Telefon: 0941 4009-642, Mail: Jugendkreistag@landratsamt-regensburg.de.

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