Regensburg (RL). Aufgrund der Sanierung des Bahnübergangs in Mangolding muss die Staatsstraße St 2329 im Zeitraum von Montag, 07. September 2026, 7 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 19. Oktober 2026, 18 Uhr, für den Verkehr komplett gesperrt werden.
Grund ist die komplette Sanierung der Gleise und des Gleisbettes, sowie des Asphalts im Bahnübergangsbereich. Die Umleitung des Verkehrs ist ausgeschildert. Sie verläuft über die St 2111 Mangolding-
R 5 Mintraching. Der Landkreis Regensburg bittet bei allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern um Verständnis für die während der Bauzeit auftretenden Verkehrsbehinderungen und die notwendigen Umleitungen.
Für saubere Büros, Kitas und Klassenzimmer: Wer den Landkreis Regensburg in Schuss hält, soll dafür auch mehr verdienen. Dafür macht sich die IG BAU Oberpfalz stark.
Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert 2 Euro mehr pro Stunde. "Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade", sagt der Vorsitzende der IG BAU Oberpfalz, Wolfgang Brandmüller, zur aktuellen Tarifforderung seiner Gewerkschaft für das Gebäudereiniger-Handwerk. Der Mindestlohn für die Gebäudereinigung würde dann auf 17 Euro pro Stunde steigen. Für die Glas- und Fassadenreinigung fordert die Gewerkschaft einen Stundenlohn von künftig 20,40 Euro. Insgesamt arbeiten rund 1.320 Beschäftigte in 50 Unternehmen der Gebäudereiniger-Branche im Landkreis Regensburg. "Die Inflation ist wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie zu wenig verdienen, vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen.
Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen", so Wolfgang Brandmüller. Die Verhandlungen dazu starten nach Angaben der IG BAU noch im September.
2€ mehr. "Das sollte allen, die den Lkr. sauber haben wollen, die Sache wert sein", sagt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Oberpfalz. Eine Reinigerin
würde einen Stundenlohn von mindestens 17€ bekommen
Regensburg (RL). Wie bleiben Unternehmensstandorte gut erreichbar? Wie lassen sich Parkflächen und Fuhrpark effizienter nutzen? Welche Angebote erhöhen die Attraktivität als Arbeitgeber – und welche Mobilitätsmaßnahmen sind auch für kleinere und mittlere Betriebe sinnvoll? Antworten und praktische Anregungen bietet der Workshop "Arbeitswege neu denken – Mobilität als Standortvorteil für Unternehmen" am Dienstag, 29. September 2026, von 15 Uhr bis etwa 17 Uhr bei der IRS Systementwicklung GmbH in Wörth a.d. Donau.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Geschäftsführungen, Personalverantwortliche sowie Beschäftigte in den Bereichen Mobilität, Fuhrpark, Nachhaltigkeit oder Organisation von
Arbeitswegen. Der Großraum Regensburg wächst – und mit ihm die täglichen Pendlerströme zwischen Stadt und Umland. Die Verkehrsinfrastruktur wird entsprechend stark beansprucht und die Anforderungen
an die betriebliche Mobilität steigen. Gleichzeitig eröffnen Jobtickets, Fahrgemeinschaften, Fahrradangebote, Sharing-Lösungen oder flexible Arbeitsmodelle neue Möglichkeiten, die Mobilität
der Beschäftigten zu gestalten.
"Gute Erreichbarkeit ist ein wichtiger Standortfaktor und spielt bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften eine Rolle. Wir möchten den Unternehmen
konkrete Lösungen zeigen, die zum Betrieb und ihrem Standort passen und sich im Arbeitsalltag umsetzen lassen", so Landrätin T. Schweiger.
KI generiert mit ChatGPT – Prompting Magdalena MeyerweissflogKonkrete Lösungen für den Betrieb
Im Mittelpunkt des Workshops steht die praktische Umsetzung. Vorgestellt wird der neue Online-Leitfaden zur betrieblichen Mobilität in der Region Regensburg. Er bündelt 26 Maßnahmen und zeigt
deren Nutzen,
Umsetzungsmöglichkeiten und Eignung für unterschiedliche Betriebe und Standorte auf. An mehreren Praxisstationen können die Teilnehmenden anschließend einzelne Lösungen genauer kennenlernen
und ihre konkreten Fragen mit Fachleuten besprechen. Die Themen reichen von ÖPNV, Jobticket, Fahrgemeinschaften und Sharing-Angeboten über Fahrrad- und Fußverkehr bis zu Parken und Fuhrparkmanagement.
Auch die Frage, wie neue Mobilitätsangebote im Unternehmen eingeführt und von den Beschäftigten angenommen werden, wird aufgegriffen. Der Austausch mit anderen Unternehmen bietet zudem Gelegenheit,
von Erfahrungen anderer zu profitieren.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 18. September 2026, 12 Uhr möglich unter: www.landkreis-regensburg.de/arbeits wege-neu-denken.
Rückfragen unter: Landratsamt
Regensburg – Regionalmanagement, Dr. Magdalena Meyerweissflog, E-Mail: regionalmanagement@ landratsamt-regensburg.de, Telefon: 0941 4009-465. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts
"Betriebliches Mobilitätsmanagement in der Region Regensburg", das vom Regionalmanagement des Landkreises Regensburg gemeinsam mit der Stadt Regensburg umgesetzt wird. Fachlich begleitet
wird das Projekt von der PB Consult GmbH in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, dem Regensburger
Verkehrsverbund (RVV), der Gesellschaft zur Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region Regensburg (GFN) sowie weiteren Projektpartnern. Das Regionalmanagement-Projekt wird vom
Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.
Regensburg (RL). Am Donnerstag, 17. September 2026, findet im Landratsamt Regensburg von 16 bis 19 Uhr eine Einführungsveranstaltung für Ehrenamtliche statt, die sich gerne als Vorlesepatinnen und -paten in einer Kindertageseinrichtung im Landkreis engagieren möchten.
Die Schulung richtet sich an Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger, die Zeit und Lust haben, Kindern aus Büchern vorzulesen und dadurch das Interesse am Lesen und an Büchern zu wecken. In der Schulung erhalten Interessierte notwendige Infos und Tipps, die sie für einen Einsatz als ehrenamtliche Lesepatin oder ehrenamtlicher Lesepate brauchen. Im ersten Teil führt die Freiwilligenagentur in die Organisation und Rahmenbedingungen für das Engagement ein. Im zweiten Teil gibt
eine langjährige Vorlesepatin praktische Tipps für die Lesestunden. Nach erfolgreicher Teilnahme vermittelt die Freiwilligenagentur die neuen Ehrenamtlichen in eine am Projekt beteiligte Einrichtung im Landkreis. Für die Veranstaltung sind noch Plätze frei. Bei Fragen und zur Anmeldung (erforderlich!) steht die Freiwilligenagentur im Landkreis gern zur Verfügung, telefonisch unter 0941 4009-154 oder per E-Mail an freiwilligenagentur@ landratsamt-regensburg.de
Bei Vorlesestunden in Kindertageseinrichtungen wecken Ehrenamtliche bei Kindern das Interesse am Lesen. Foto: Helmut Koch
Regensburg (RL). Das Sachgebiet "Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg" organisiert zusammen mit der Städtischen Sing- und Musikschule Neutraubling am 16. Oktober 2026 eine "Musikalische Stunde" für Menschen mit Demenz und deren direktes Umfeld. Geplant ist gemeinsames Musizieren der Betroffenen sowie ein Konzert verschiedener Ensembles der Musikschule für die pflegenden Angehörigen.
Derzeit leben in Bayern schätzungsweise über 270.000 Menschen mit einer Demenzerkrankung. Viele der Betroffenen werden von ihren An- und Zugehörigen gepflegt. Von diesen wird enorme Arbeit geleistet, die oft zu körperlicher und psychischer Erschöpfung führt. Es ist daher wichtig, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige zu schaffen. Das Sachgebiet "Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg" bietet in Zusammenarbeit mit der Städtischen Sing- und Musikschule Neutraubling im Rahmen der siebten Bayerischen Demenzwoche eine "Musikalische Stunde" an. Es wird gemeinsam mit den von Demenz betroffenen Personen aus einer Auswahl verschiedener Lieder im Konzertsaal musiziert, begleitet von Lehrkräften der Musikschule. Es soll zusammen gesungen und dies mit unterschiedlichen Orff/Percussion-Instrumenten (wie Handtrommel, Rassel, Agogo, Shaker, Klangbausteine, Monochord) musikalisch begleitet werden. Musik kann ein kraftvolles Mittel zur Unterstützung bei Demenz sein. Vertraute Lieder aus der Jugend fördern
Kommunikation, mindern Ängste sowie Unruhe, wecken Emotionen und Erinnerungen. Zur gleichen Zeit wird im Theatersaal ein Konzert mit verschiedenen Ensembles der Musikschule für die An- und Zugehörigen aufgeführt. So können sich die pflegenden Angehörigen eine kleine Auszeit vom anstrengenden (Pflege-)Alltag nehmen. Es stehen insgesamt 15 Plätze zur Verfügung. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich.
Wo?
Sing- und Musikschule Neutraubling, Schulstraße 3, 93073 Neutraubling
Wann?
Freitag, 16. Oktober 2026, 16.00 bis 17.00 Uhr.
Anmeldung:
Bei Saskia García Jociles, Telefon 0941 4009-531, oder Daniel Wend, Telefon 0941 4009-268 sowie per E-Mail an hilfen.lebenslagen@lra-regensburg.de. Mehr Informationen zur siebten
Bayerischen Demenzwoche finden Sie unter Bayerische Demenzwoche 2026.
Wenzenbach (RL). Die Bauarbeiten zum Neubau der Brücke über den Forstbach an der Kreisstraße R 6 in Wenzenbach sind im Fahrbahnbereich abgeschlossen. Ab Dienstag, 15. September 2026, wird die Kreisstraße R6 wieder für den Verkehr freigegeben und kann ohne die Umleitung befahren werden.
Aufgrund der noch ausstehenden Restarbeiten wird der Verkehr voraussichtlich bis Mitte Oktober halbseitig über die Brücke geführt. Die bestehende Brücke musste durch einen Neubau ersetzt werden, da das bisherige Bauwerk den heutigen technischen Anforderungen nicht mehr entsprach. Mit dem Ersatzneubau wird die Kreisstraße R 6 wieder dauerhaft und verlässlich über den Forstbach geführt. Die Arbeiten umfassten neben dem Rückbau des alten Bauwerks und der Errichtung der neuen Brücke auch die Wiederherstellung der Fahrbahn sowie die
erforderlichen Anschlüsse an das bestehende Straßennetz. Aufgrund des Umfangs der Maßnahme und der beengten örtlichen Verhältnisse war während der Hauptarbeiten eine Vollsperrung der Kreisstraße unumgänglich. Mit der nun erfolgenden Verkehrsfreigabe steht die wichtige Verbindung innerorts in Wenzenbach wieder zur Verfügung. Bis zum vollständigen Abschluss der Baumaßnahme sind jedoch noch Restarbeiten in den Seitenbereichen des Straßenraums erforderlich. Dazu gehören unter anderem Pflasterarbeiten sowie die abschließende Montage des Brückengeländers. Diese Arbeiten werden voraussichtlich noch bis zu vier Wochen andauern. Während dieses Zeitraums wird der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt und durch eine Ampelanlage geregelt. Verkehrsteilnehmer müssen weiterhin mit Behinderungen und zeitweisen Wartezeiten rechnen. Bis zum vollständigen Abschluss der Baumaßnahme bittet der Lkr. Rgbg. alle Verkehrsteilnehmenden weiterhin um Geduld und Verständnis.
Die neue Brücke über den Forstbach in Wenzenbach wird ab 15. September wieder für den Verkehr freigegeben. Restarbeiten in den Seitenbereichen dauern voraussichtlich noch
bis Mitte Oktober an. Fotos: Thomas Seidl
Regensburg (RL). Die Sozialverwaltung des Bezirks Oberpfalz bietet auch in den kommenden Wochen wieder Beratungstermine im Landratsamt (Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg) an.
Die Beratungen finden jeweils von 9 bis 15 Uhr statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist notwendig, und zwar telefonisch unter 0941 9100-2152 oder per E-Mail an beratungsstelle@bezirk-oberpfalz.de.
Die nächsten Termine sind:
• Dienstag, 29.9. (Raum 0.151)
• Mittwoch, 30.9. Raum 0.151)
• Dienstag, 13.10. (Raum 0.151)
•Freitag, 23.10. (Raum 0.151)
Erstberatung zu div. Themen
Beraterin Sabine Melzl von der Bezirks-Sozialverwaltung bietet dabei neutrale und kostenlose Erstberatungen (keine Rechtsberatung, keine Vorab-Berechnung) an zu folgenden Themen:
• Finanzierung von stationärer und ambulanter Hilfe zur Pflege
• Eingl. Hilfe für behind. Menschen
• Antragstellung
• Unterhaltspflicht (k. Berechnungen)
Regensburg (RL). Im Rahmen des Modellprojektes "MuT-Partner – Stärkung der Digitalkompetenz für ältere Menschen" finden auch im vierten Quartal 2026 ortsnahe, niederschwellige Schulungsangebote in Form von Fragestunden in den Kommunen im Landkreis Regensburg statt.
Gerade für eine Generation, die medienferner aufgewachsen ist, trägt die Nutzung der digitalen Medien maßgeblich zur Teilhabe an der Gesellschaft bei. Kenntnisse rund um den Gebrauch und Einsatz von Smartphone und Tablet werden immer wichtiger. Dabei stellen vor allem die raschen Veränderungen und Weiterentwicklungen von Geräten und Betriebssystemen eine große Herausforderung dar. Um einen möglichst niederschwelligen Zugang zu einem Informations- und Schulungsangebot zu schaffen, bietet das Sachgebiet "Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg" auch im vierten Quartal 2026 weiterhin Fragestunden in größeren Einkaufszentren in sechs Kommunen im Landkreis an. Seniorinnen und Senioren können sich vor Ort den Umgang mit Tablets und Mobiltelefonen erklären lassen und Fragen zur Nutzung ihres eigenen Geräts stellen.
Termine:
Wörth a. d. Donau, REWE Einkaufszentrum (90 Minuten):
12.10.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr, 04.11.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr, 02.12.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr.
Neutraubling, GLOBUS, geg. Apotheke (90 Minuten):
14.10.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr,
09.11.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr, 07.12.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr.
Obertraubling, EDEKA Dirnberger (90 Minuten):
21.10.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr, 13.11.2026, 13.30 bis 15.00 Uhr, 11.12.2026, 13.30 bis 15.00 Uhr.
Hemau, Tangrintler Einkaufszentrum, REWE (90 Minuten):
06.10.2026, 14.30 bis 16.00 Uhr, 03.11.2026, 14.30 bis 16.00 Uhr, 01.12.2026, 14.30 bis 16.00 Uhr.
Regenstauf, Regental Center (90 Minuten):
19.10.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr, 11.11.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr, 09.12.2026, 16.00 bis 17.30 Uhr.
Zeitlarn, REWE Vogel (90 Minuten):
16.10.2026, 13.30 bis 15.00 Uhr, 06.11.2026, 13.30 bis 15.00 Uhr, 04.12.2026, 13.30 bis 15.00 Uhr.
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Bei Fragen: Landratsamt Regensburg, Hilfen in schwierigen Lebenslagen,
Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg, Saskia García Jociles, Telefon 0941 4009-531 oder per E-Mail an hilfen.lebenslagen@lra-regensburg.de.
Am Dienstag, 22. September 2026, um 10.00 Uhr, findet im Landratsamt Regensburg, Großer Sitzungssaal (Raum 4.035), Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg, eine öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt.
Zu dieser Sitzung sowie auch zum Rückblick auf 100 Jahre Jugendamt sind Sie herzlich eingeladen. Wir bitten um Rückmeldung an pressestelle@lra-regensburg.de, ob Sie den Termin wahrnehmen können.
Tagesordnung:
1. Begrüßung, 2. Vorstellung der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, 3. Änderung der Satzung des Kreisjugendamtes Regensburg, 4. Ausbau der
Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), 5. BayKiBiG-Reform, 6. Verschiedenes, 6.1 Antrag auf Erhöhung Förderung drugstop (Jugenddrogenberatungsstelle, )6.2 Sonstiges. Im Anschluss an die Sitzung folgt ein kurzer Rückblick auf 100 Jahre Jugendamt mit Blick auf Gegenwart und künftige Entwicklung. Danach sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich zu einem Imbiss im Foyer vor dem Sitzungssaal eingeladen.
Naturschutz und Landwirtschaft zusammenbringen: Auf schwierigen Hangflächen in Regensburg sorgt künftig eine Schafherde dafür, dass wertvolle Magerrasenflächen offen bleiben. Das Projekt A.ckerwert des Landschaftspflegeverbands Regensburg unterstützt die Eigentümer bei der Suche nach einer nachhaltigen Bewirtschaftung.
Steile Hänge, schwierige Zugänge und aufkommende Gehölze machen die Bewirtschaftung der Flächen von Anton Fisch und dem Ehepaar Etzel zu einer besonderen Herausforderung. Rund 25 Jahre lang
haben die Eigentümer die nebeneinanderliegenden Flächen mit großem persönlichem Einsatz offengehalten. Vieles musste dabei mühsam von Hand erledigt werden. So wurden die einst zugewachsenen
Hänge nach und nach wieder freigestellt und ihr ökologisch wertvoller Charakter wurde erhalten. Teilbereiche sind sogar als Biotopflächen kartiert.
"Auf der Fläche gibt es viele erhaltenswerte
Pflanzen und Tiere. Allerdings ist die händische Pflege mühsam und altersbedingt für uns nicht mehr durchführbar", erklärt das Ehepaar Etzel. "Wichtig ist uns, dass es so weitergeht, dass die
Fläche weiterhin naturschonend bewirtschaftet wird und die seltenen Arten dort – im Idealfall langfristig – erhalten bleiben."
Schafe als ideale Landschaftspfleger
Eine passende Lösung wurde mit dem Schäfer Anton Beimler gefunden. Künftig übernimmt seine Schafherde die Pflege der Flächen. Unterstützt wurde die Suche nach einem geeigneten Bewirtschaftungskonzept
durch das Projekt A.ckerwert des Landschaftspflegeverbands Regensburg. Heidrun Waidele vom LPV Regensburg begleitete die Eigentümer und den Schäfer bei einem gemeinsamen Ortstermin.
Dabei wurden die Besonderheiten der Flächen betrachtet und verschiedene Möglichkeiten der Bewirtschaftung besprochen. Schnell zeigte sich: Die Beweidung mit Schafen passt hier besonders gut.
Für den Schäfer bietet die Lösung gleich mehrere Vorteile. "Der Vorteil der Beweidung durch Schafe ist einerseits die Praktikabilität auf den schwer zu bewirtschaftenden Hangflächen, andererseits
der naturschutzfachliche Aspekt durch die Schafe", erläutert er. "Die Tiere haben durch ihr leichtes Gewicht einen besonders schonenden Tritt und wirken als ‚Samentaxi'. Durch Wolle und Kot sorgen
sie dafür, dass Samen weitergetragen werden und sich Pflanzenarten gut vermehren können."
Magerrasen brauchen Pflege
Die Beweidung trägt damit nicht nur zur Bewirtschaftung der Flächen bei, sondern erfüllt auch eine wichtige Funktion für den Naturschutz. Magerrasen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen
und sind in der intensiv genutzten Landschaft selten geworden. "Magerrasenflächen wie diese gehen durch die Intensivierung der Landwirtschaft immer mehr verloren und sind
deshalb schon Raritäten", sagt Heidrun Waidele vom LPV Regensburg. "Sie sind wichtig, weil der Großteil der Pflanzen und Tiere, die hier ihren Lebensraum finden, vom Aussterben bedroht ist." Dabei ist die heutige Pflege eng mit der Geschichte dieser Landschaft verbunden. "Viele Magerrasen sind über Jahrhunderte durch eine extensive Beweidung entstanden. Die Rückkehr der Schafe führt diesen traditionellen Bewirtschaftungsansatz fort. Damit schließt sich der Kreislauf wieder und die Fläche wird wieder durch Beweidung gepflegt und erhalten", so Waidele.
A.ckerwert bringt Eigentümer und Bewirtschaftende zusammen
Das Beispiel zeigt, wie Naturschutz und landwirtschaftliche Nutzung miteinander verbunden werden können. Immer mehr Eigentümerinnen und Eigentümer wünschen sich eine nachhaltigere Bewirtschaftung
ihrer landwirtschaftlichen Flächen. Gleichzeitig stehen Bewirtschaftende vor der Herausforderung, passende Flächen für eine wirtschaftlich und praktisch umsetzbare Nutzung zu finden. Genau hier setzt
A.ckerwert an. Das Projekt des LPV Regensburg unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Flächenpächterinnen und -pächter dabei, gemeinsam geeignete Lösungen für eine naturschonende Bewirtschaftung
zu entwickeln. Dabei werden sowohl die Wünsche der Eigentümer als auch die wirtschaftlichen Interessen der Bewirtschaftenden berücksichtigt.
Im Fall der Hangflächen ist eine Situation entstanden,
von der alle Beteiligten profitieren: Die Eigentümer wissen ihre ökologisch wertvollen Flächen langfristig in guten Händen, der Schäfer erhält eine geeignete Weidefläche und die Landschaft
wird durch die Beweidung gepflegt. "Wir sind froh, dass der Schäfer auf die Fläche hochkommt, denn das Gelände und der Zugang sind schwierig. Der Schäfer wiederum ist froh, eine Weidefläche für die
Tiere zu ha
Beratung für Flächeneigentümer
Das Projekt A.ckerwert richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer landwirtschaftlicher Flächen, die nach Möglichkeiten für eine nachhaltigere und naturschonende Bewirtschaftung suchen.
Der LPV Regensburg berät kostenlos und begleitet auf Wunsch auch den weiteren Umsetzungsprozess. Interessierte Flächeneigentümer können sich an den Landschaftspflegeverband Regensburg e. V.
wenden.
Kontakt:
Landschaftspflegeverband Regensburg e. V., Projekt A.ckerwert Tobias Fuchs, Tobias.fuchs@landratsamt-regensburg.de, Tel.: 0941 4009 252.
Kontakt:
Landschaftspflegeverband Regensburg e.V., Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg, Tel.: 0941 4009-364; E-Mail: heidrun.waidele@lra-regens burg.de; www.lpv-regensburg.de.
Regensburg (RL). Die Pubertät ist für Jugendliche und Eltern eine Zeit des Umbruchs und der Veränderung. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden entdecken junge Menschen sich selbst, hinterfragen Gewohntes und probieren Neues.
Dazu kann auch das Experimentieren mit dem äußeren Erscheinungsbild, der eigenen Sexualität oder mit Substanzen wie Tabak, Alkohol oder Cannabis gehören. An Eltern, die Unterstützung in dieser Entwicklungsphase suchen oder sich für das Thema interessieren, richtet sich der Kurs "Hilfe – mein Kind pubertiert!". Durchgeführt wird das zertifizierte Kursprogramm von Sozialpädagoginnen des Gesundheitsamtes Regensburg und des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Regensburg. Der Kurs beginnt am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 18.30 Uhr im Landratsamt Regensburg, Altmühlstraße 3, Regensburg. Der Kurs umfasst sechs Abende und findet jeweils dienstags von 18.30 bis 21.00 Uhr statt. In den Herbstferien pausiert der Kurs. Die Abende bauen inhaltlich aufeinander auf, weshalb eine regelmäßige Teilnahme sinnvoll ist.
Inhalte des Kurses:
Eltern werden ermutigt, mit ihren Kindern
über Alkoholkonsum, exzessive Mediennutzung und andere Themen zusprechen. Sie erfahren, wie sie solche Gespräche sinnvoll gestalten und mit Konflikten umgehen können. Weitere Fragen, die im Kurs behandelt werden, sind beispielsweise: Wie und wann kann und sollte ich Grenzen setzen? Wie schaffe ich es, zuverlässige Absprachen zu treffen? Wie kann ich reagieren, wenn Probleme auftreten? Wo erhalte ich Informationen und Unterstützung, wenn ich nicht weiterweiß?
Kontakt und Anmeldung:
Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 2. Oktober 2026 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Anmeldung senden Sie per E-Mail an sozialdienst@lra-regensburg.de.
Für den Kurs wird ein geringer Kostenbeitrag für Materialien erhoben. Für Fragen steht das Gesundheitsamt Regensburg, Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg, unter Telefon 0941 4009-755
oder 0941 4009-752 gerne zur Verfügung.
Regensburg (RL). Im Rahmen der siebten Bayerischen Demenzwoche vom 18. bis 27. September bietet das Landratsamt Regensburg am Mittwoch, 23. September 2026, einen Demenz-Screeningtag an. Die kostenfreien Testungen finden von 9 bis 15 Uhr im Landratsamt Regensburg in Zusammenarbeit mit digiDEM Bayern statt.
Landrätin Tanja Schweiger betont: "Frühe Information und gut erreichbare Vorsorgeangebote sind uns im Landkreis Regensburg besonders wichtig. Gerade bei Demenz kann eine rechtzeitige Abklärung dazu beitragen, Unsicherheiten zu verringern und passende Hilfen frühzeitig aufzuzeigen. Mit dem Demenz-Screeningtag im Landratsamt bieten wir gemeinsam mit digiDEM Bayern eine wohnortnahe und kostenfreie Möglichkeit zur ersten Orientierung für Betroffene und Angehörige."
Demenzscreening
... Gedächtnisleistung unkompliziert überprüfen lassen. Bei den regionalen Demenz-Screeningtagen haben Interessierte die Möglichkeit, ihre Gedächtnisleistung direkt vor Ort überprüfen zu lassen.
Grundlage ist ein wissenschaftlicher Kurztest, der kostenfrei angeboten wird. Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich näher informieren möchten oder Veränderungen ihrer Gedächtnisleistung
beobachten. Mit dem Angebot sollen das Bewusstsein für das Thema Demenz gestärkt und eine frühe Orientierung ermöglicht werden. Das Landratsamt Regensburg möchte damit dazu beitragen, Bürgern
einen niederschwelligen Zugang zu Information und Vorsorge zu eröffnen. Ein solcher Test kann eine erste Einschätzung geben. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose, kann aber helfen, Auffälligkeiten
frühzeitig wahrzunehmen und gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten.
Forschung und Unterstützung
digiDEM Bayern baut ein digitales Demenzregister für Bayern auf. Ziel ist es, den Langzeitverlauf von Demenzerkrankungen besser zu verstehen und die Versorgung von Menschen mit Demenz sowie ihrer
Angehörigen weiter zu verbessern. Dazu werden Menschen
mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder Demenz sowie ihre An- und Zugehörigen systematisch zu ihrer Situation befragt. Nach Angaben von digiDEM Bayern haben bislang 2.600 Menschen aus ganz Bayern an dem Register teilgenommen. Damit ist digiDEM Bayern nach eigener Auskunft das größte Demenzregister in Deutschland und eines der umfangreichsten Projekte zur Erfassung von Langzeitdaten im Bereich der Demenzforschung in der Europäischen Union. Um das Thema stärker in die Öffentlichkeit zu rücken, führt digiDEM Bayern bayernweit Demenz-Screeningtage durch. Seit Sommer 2022 haben sich bei mehr als 140 Testtagen über 4.000 Personen testen lassen.
Im Rahmen der siebten Bayerischen Demenzwoche bietet das Landratsamt Regensburg am Mittwoch, 23. September 2026, einen Demenz-Screeningtag an. Foto: MatthiasWille/Landratsamt RegensburgAngebot im Landratsamt
Organisiert wird der Demenz-Screeningtag vom Sachgebiet "Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg". Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte melden
Sie sich bei S. García Jociles unter Tel. 0941 4009-531 oder D. Wend unter Tel. 0941 4009-268 sowie per E-Mail an hilfen.lebenslagen@lra-regensburg.de an.